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Angriff auf kurdische Rebellen im Nordirak

Die türkische Luftwaffe hat nach Angaben kurdischer Rebellen in der Nacht zum Freitag drei Stunden lang Ziele tief im Nordirak angegriffen.

Dabei seien die Kandil-Region, die als Hochburg der verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei (PKK) gilt, und zehn weitere Orte an der irakisch-iranischen Grenze angegriffen worden, sagte Rebellensprecher Ahmed Danas.

Die türkische Nachrichtenagentur Anadolu Ajansi meldete unter Berufung auf Sicherheitskräfte im Irak, die Angriffe in der Region Kandil hätten am Donnerstagabend begonnen. Unterschiedliche Angaben gab es zur Zahl möglicher Opfer. Der PKK-Sprecher sagte, es habe keine Opfer gegeben. Ein Vertreter der Patriotischen Union Kurdistans, der Partei des irakischen Staatspräsidenten Jalal Talabani, erklärte hingegen, es seien vier Rebellen getötet worden.

Ende Februar hatten die kurdischen Streitkräfte acht Tage lang Stützpunkte der verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei (PKK) im Nordirak angegriffen. Dabei kamen nach Militärangaben mehr als 250 Rebellen ums Leben. Die PKK kämpft seit 1984 für eine Autonomie im Südosten der Türkei.

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