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Angeschossen und verurteilt

Der 25-jährige Oberländer konnte sich an nichts mehr erinnern.
Der 25-jährige Oberländer konnte sich an nichts mehr erinnern. ©Eckert
Feldkirch - Alkolenker gefährdete im Vollrausch Polizisten, nun bekam er die Rechnung präsentiert.

Von: Christiane Eckert (VOL.AT)

Im März vergangenen Jahres fiel ein heute 25-jähriger Arbeiter in Bürs durch Raserei und Zerstörungswut auf. Die Polizei suchte und fand ihn in einer Tiefgarage. Doch statt auszusteigen gab er in der Garage Gas, verletzte die Beamten und gefährdete sie mit weiteren waghalsigen Fahrmanövern. Als auch der Pfefferspray nichts half und ein junger Polizist ein weiteres Mal in Lebensgefahr geriet, bleib ihm nichts anderes übrig, als zu schießen. Der Fahrer wurde mit durchschossener Ferse ins Spital gebracht. Dort setzt auch seine Erinnerung erst wieder ein. Was seine Aktionen betrifft, weiß er rein gar nichts mehr. Und laut Gutachten von Reinhard Haller ist dies ausnahmsweise keine Schutzbehauptung.

Seltener Fall

„Ein pathologischer Rausch, also ein Rausch, der die Zurechnungsfähigkeit ausschließt, ist höchst selten“, so Richter Martin Mitteregger. Noch dazu hatte der Mann „nur“ 1,9 Promille. Kein Streit war dem Fiasko vorangegangen, kein Ärger, nichts Besonderes. Der Angeklagte entschuldigt sich, kann sich aber auch heute an nichts mehr erinnern. Als Strafe für die Begehung einer Straftat im Zustand voller Berauschung erhält der Mann sieben Monate bedingt plus 3000 Euro Geldstrafe, den Polizisten muss er insgesamt 650 Euro bezahlen. Das Urteil ist rechtskräftig.

(Red.)

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