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Angelika Kauffmann - "Heldinnen gestern und heute"

Das Frauenreferat der Vorarlberger Landesregierung und der Förderverein ?Freunde Angelika Kauffmann Museum Schwarzenberg? laden zum Vortrag ein:

Angelika Kauffmann – “Heldinnen gestern und heute”

Dienstag, 18. August 2009, 20.00 Uhr
Angelika Kauffmann Museum Schwarzenberg
Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
Freier Eintritt!

Programm:

Begrüßung
Landesstatthalter a.D. Dr. Hans-Peter Bischof, Obmann des Fördervereins
Referat
?Heldinnen gestern und heute?
Dr.in Heidi Witzig, Historikerin
Helden ziehen in den Kampf, gewinnen spektakuläre Siege und erbeuten sich,
was sie möchten. Heldinnen hingegen sind Heldinnen des unspektakulären Alltags,
große Dulderinnen, die sich niemals vordrängen. So weit die traditionellen
Bilder, die uns allen immer noch geläufig sind. Und in der Realität: Gab es tatsächlich
keine spektakulären Heldinnen, oder gibt es sie wenigstens heute? Eine
lustvolle Spurensuche mit der Historikerin Dr.in Heidi Witzig.
Statement
Landesrätin Dr.in Greti Schmid
Einladung zum Umtrunk

Heldinnen und Helden: Symbolfiguren von Angelika Kaufmanns Zeiten bis heute

Zwei Versionen von Heldenmythen widerspiegeln im Lauf unserer Geschichte unsere Gesellschaft. Die erste Version stellt den Helden als Einzelkämpfer dar, der Ehre und Ruhm sucht, erobert und Beute macht. Dieser Typus wird bis heute selbstverständlich nur von Männern verkörpert – Frauen und unterlegene Männer sind seine Beute.

Die zweite Heldenversion finden wir beispielsweise in der Oper „Die Zauberflöte“, die zu Lebzeiten Angelika Kauffmanns entstand. Tamino wie auch Pamina gehen einen Weg der Konfrontation mit ihrem Inneren, der sie lebens- und beziehungsfähig macht. Sie werden Held und Heldin, die über sich hinauswachsen im Dienst eines Engagements für andere.

Auch Angelika Kaufmann selbst wurde in diesen Helden-Mythen verortet, einerseits als Malerin, die  geniale Werke schuf, fast wie ein Mann – anderseits galt sie als ideale Frau schlechthin, anmutig, heiter, lebensbejahend.

Die alten Mythentraditionen sind heute noch lebendig, wir kennen zahlreiche Beispiele von beiden Versionen. Wo verorten wir uns selbst?

 

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