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"'Angel Shot' ist wie ein Feuerlöscher"

Wer sich belästigt oder unwohl fühlt, sollte sich einen "Angel Shot" bestellen.
Wer sich belästigt oder unwohl fühlt, sollte sich einen "Angel Shot" bestellen. ©VOL.AT/Steurer, Carugati
Beim Szene Openair konnte Hilfe mittels "Angel Shot" bestellt werden - VOL.AT hat nachgefragt, wie oft danach gefragt wurde.
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Hilfe holen per Barbestellung - der "Angel Shot" macht es möglich. Wer sich belästigt oder unwohl fühlt, kann an der Bar das "Getränk" bestellen und so nach Hilfe rufen. Was in einigen Lokalen in dieser oder einer ähnlichen Form Standard ist, wurde am vergangenen Wochenende auch am Szene Openair so praktiziert.

"Gut, dass man ihn hat"

In Anspruch hat das Angebot niemand genommen, wie Organisator Hannes Hagen auf VOL.AT-Anfrage angibt. Am Awareness Point habe sich eine Person erkundigt, es wurde aber kein Vorfall gemeldet. Man habe im Vorfeld das Personal gründlich informiert und auch einen Durchlauf zur Probe gemacht, die Kommunikation hätte also reibungslos funktioniert.

"Wie ein Feuerlöscher"

Hagen, der auch andere Veranstaltungen im Land organisiert, sagt, dass der "Angel Shot" ein "Must-have" sei. "Es ist gut, dass man ihn hat und dann nicht braucht. Wie einen Feuerlöscher, den hat man lieber zu Hause, auch, wenn man ihn nie verwendet." Besucher würden durch das Angebot eines "Angel Shot" sensibilisiert werden, was sich dann auch präventiv auswirke.

(VOL.AT)

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