Angeklagt: Zu Türkeireise gezwungen, Frau misshandelt

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Derzeit sind es Vorwürfe, Urteil gibt es noch keines, weitere Zeugen müssen einvernommen werden.

von Christiane Eckert/VOL.AT

Ein 40-jähriger Arbeiter muss sich zurzeit wegen Freiheitsentziehung, Körperverletzung, Urkundenunterdrückung und Nötigung vor Gericht verantworten. Dem Mann wird vorgeworfen, dass er zum einen seine Frau misshandelt, geschlagen und bedroht hat. Zum anderen soll er die Frau gezwungen haben, mit ihm in die Türkei zu fliegen. Der Angeklagte dementiert die Vorwürfe. Sie hätten sich gestritten, aber dass er sie mit Fäusten geschlagen oder mit dem Umbringen bedroht hätte, sei frei erfunden.

Ständig Zuwiderhandlungen

Der Mann sagt, dass es der Wunsch der dreifachen Mutter gewesen sei, in die Türkei zu reisen. Wegen angeblichen Problemen mit dem Jugendamt. Fakt ist, dass es immer wieder einstweilige Verfügungen wie Betretungsverbote gibt und dass der Mann sich nicht daranhält. „Weil es mir so schwer fällt“, räumt er ein. Weil noch weitere Zeugen befragt werden müssen, wurde das Verfahren rund um die angeblich erzwungene Türkeireise und Körperverletzung vertagt.

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