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Angehörige wollen toten Deutschen nicht in Heimat überführen lassen

Ein toter Deutscher liegt seit rund sechs Wochen in der Pathologie in Klagenfurt, weil seine Angehörigen in seiner Heimat Schleswig-Holstein keine Überführung in Auftrag gegeben haben. Der Grund dafür soll Medienberichten zufolge die hohe Verschuldung des Mannes sein.

Bleiben die Angehörigen bei ihrem Nein, muss sich die Gemeinde um die Bestattung kümmern. Die Leiche des Mannes war in Techelsberg (Bezirk Klagenfurt Land) gefunden worden.

Der 40 Jahre alte Lastwagenfahrer war Ende November 2009 auf der “Wörthersee Rast” an der Südautobahn (A2) tot in seinem Lkw aufgefunden worden. Fremdverschulden wurde ausgeschlossen. Die Behörden hatten zwar Angehörige ausfindig gemacht, diese befürchten aber, dass sie mit den Schulden des Mannes in Verbindung gebracht werden, sollten sie den Toten zurück in die Heimat holen. Der Mann soll nun eine Feuerbestattung bekommen, was dafür noch fehlt, ist eine Bestätigung des Vaters des Toten.

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