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"Angebot ist um vieles besser"

Anton Hirschmann, Vizepräsident der Bundesliga und Vorsitzender der Ersten Liga, hat sich am Freitag in einer ersten Stellungnahme sehr positiv zum Vertragsabschluss über die TV-Rechte mit Premiere und ATV geäußert.

„Die Entscheidung für das TV-Konsortium Premiere/ATVplus der Präsidenten der T-Mobile Bundesliga und der Red Zac Ersten Liga stellt einen Quantensprung in ein neues Medienzeitalter dar”, betonte Hirschmann in einer offóziellen Bundesliga-Aussendung. „Mit ihrer Einstimmigkeit haben die Vereine der Red Zac Ersten Liga einmal mehr ihre innere Geschlossenheit, Mut zur Veränderung und ihren Willen für junge, dynamische Wege unter Beweis gestellt. Das Letzt-Angebot des ORF für die Red Zac Erste Liga war gut, das Angebot von Premiere/ATVplus in allen Belangen um vieles besser.”

Hirschmann hob auch die Qualität der Berichterstattung von Premiere besonders hervor. „In allen Ländern, in denen Premiere bisher tätig war, wurde eine Fußballkultur entwickelt, die insgesamt zum Imageaufbau der jeweiligen Liga enorm beigetragen hat. Übertragungsqualität, Reportagen, Hintergründe oder Interviews werden in Zukunft eine viel attraktivere Form erhalten. Durch die unverschlüsselte Wiederholung der Konferenzschaltung der Red Zac-Spiele vom Freitag, erschließen wir nicht nur den gesamten deutschsprachigen Raum, man kann uns in Zukunft mit einem digitalen Receiver auch in Italien, England, Norwegen oder Holland und bis nach Russland empfangen.”

Durch die verschiedenen Ausstrahlungszeiten erreiche die Bundesliga nicht nur eine viel breitere Zielgruppe als bisher, auch die Reichweite werde durch die neuen Möglichkeiten eine viel größere werden, erklärte Hirschmann. „Endlich können wir für unsere Sponsoren innovative und europaweite Konzepte entwickeln und anbieten.”

Die Kombination Premiere mit dem jungen österreichischen Privatsender ATVplus sieht Hirschmann ebenfalls positiv. „ATVplus ist der einzige wirkliche Free-TV Sender in Österreich.” Konfrontiert mit dem Vorwurf der Fans, in Zukunft keine gebührenfreien Bundesligaspiele mehr empfangen zu können, verwies Hirschmann auf die hohen Rundfunkgebühren. „In Österreich zahlen wir bis zu 22 Euro im Monat an ORF-Gebühr. Somit stimmt es ganz einfach nicht, dass man für Fußball beim ORF nichts bezahlen muss.”

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