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Andreas Jäger im Interview

Herr Jäger, wie geht es ihnen derzeit fernab vom Ländle?
Es geht relativ gut. Eigentlich bin ich aber kein Stadtmensch.

…. haben Sie hin und wieder Heimweh und was vermissen Sie am meisten?
Nach der Emser-Reute, wo ich herkomme, werd ich mich immer sehnen. Vermissen
tue ich aber vor allem die Vorarlberger Direktheit. Man verbraucht bei uns
nicht so viel Energie mit tarnen und täuschen. Dass wir Vorarlberger sagen
was Sache ist, dafür liebt und hasst man uns.

Heiße Radiostimme: Tanja Nickel
Sie werden in diesem Jahr die Misterwahl auf der Werkstattbühne zusammen mit
Tanja Nickel moderieren? Haben Sie schon Erfahrungen auf diesem Sektor? (sie
moderierten ja auch schon eine “Misterwahl-Premiere” im Casino)?
Ich moderiere immer wieder größere Veranstaltungen. Auf die Misterwahl freue
ich mich aber ganz besonders und auf die Tanja Nickel auch.

Was macht für sie den Reiz aus die WANN & WO Mister Vorarlberg Wahl zu
moderieren bzw. am Moderieren überhaupt?

Na hör mal! Wir Vorarlberger haben doch der Welt erst gezeigt wie
Misterwahlen funktionieren. Als Teenager wollte ich selbst immer dieses
geile Motorrad gewinnen. Nach dem Blick in den Spiegel hatte ich dann aber
plötzlich keine Zeit mehr… Im Enst, die Misterwahl ist für mich eine der
ehrenvollste Moderationen, die ich mir vorstellen kann. Misterwahl, das ich
doch ein Klassiker!

Wetterfrosch Andreas Jäger

Haben Sie schon selbst einmal eine Misterwahl besucht oder gar mitgemacht,
wenn ja wann und wie hat es ihnen gefallen?

Weder mitgemacht noch besucht. Misterwahlen kenn ich nur aus WANN & WO. Aus
diesen WANN & WO Berichten aber umso besser. Die ganze Familie, speziell
meine fünf Schwestern, haben die Zeitung immer ausgiebig studiert. Da wurde
viel gelacht und gekudert, aber der Mister Vorarlberg, der war schon wer.

Was bedeutet für Sie “Schönheit” und was für halten Sie für wichtig um
“Mister Vorarlberg” zu werden?

Ich halte mich persönlich für einen uneitlen Menschen, aber wer tut das
nicht. “Was der Mann schöner ist als ein Affe, ist Luxus”, zählt halt leider
schon lange nicht mehr.
Zur zweiten Frage: Was der neue “Mister Vorarlberg” braucht ist nicht
Schönheit, sondern Präsenz. Nur wer am Laufsteg, bei den Interviews, bei den
Vorführungen am meisten präsent ist, durch Ausstrahlung beeindruckt, der
gewinnt. Mit Sicherheit gewinnt nicht zwingend der, der den größten Bizeps
hat. Das soll allen Kandidaten Mut machen. Verlierer gibt es sowieso keine!
Wer den Mut hat, vor 3000(?) Menschen in Bregenz auf die Bühne zu steigen,
hat meinen größten Respekt!

Was gefällt Ihnen an sich selbst bzw. nicht?
He, ich bin jetzt auch schon älter als 17, mit meinem Körper habe ich mich
abgefunden (wollte immer 2m sein). Woran man aber Zeit seines Lebens
arbeitet, sind halt die inneren Werte. Ein endloses Thema.

Was können Sie den Misterwahl-Besuchern für ein Wetter am 3. Mai
voraussagen. Müssen die Damen und Herren nochmals die hochgeschlossene
Winterrobe herauskramen oder darf man sich schon auf einen leichten Ein-
bzw. Zweiteiler einstellen?

Marc, ich lass mich doch nicht auf eine 3 Wochenprognose ein! Ganze
Russland-Feldzüge sind durch derartige Fehlprognosen in die Hose gegangen!
Die Winterrobe würde ich trotzdem einmotten …

Was dürfen die Zuschauer sich von der Show erwarten?
Zwischen der gefühlten Zeit und der Zeit am Chronometer klafft oft ein
erstaunliche Lücke. Wir werden uns gut unterhalten.

Steckbrief:
Geboren am 29. Juli 1965
Sternzeichen: Löwe
Familienstand: verheiratet
Laufbahn in Stichworten: Volkschule und Hauptschule in Hohenems, Gymnasium in Dornbirn Schoren, Studium der Meteorologie in Innsbruck, Wetterredaktion
ORF, Willkommen Österreich, Ö3

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