AA

Andrea und Melanie: Sparen am zweiten Arbeitsmarkt ist "unverschämt"

Eines der fünf Mitglieder der Sozialen Unternehmen Vorarlberg: carla – ein Projekt der Caritas Vorarlberg ist unter anderem im Re-Use-Bereich tätig und führt Second-Hand-Läden.
Eines der fünf Mitglieder der Sozialen Unternehmen Vorarlberg: carla – ein Projekt der Caritas Vorarlberg ist unter anderem im Re-Use-Bereich tätig und führt Second-Hand-Läden. ©Carla/Caritas (Symbolbild)
Andrea und Melanie arbeiten am Carla-Standort in Altach. Sie erzählen, warum sie derzeit auf dem "zweiten Arbeitsmarkt" tätig sind - und wie sie die Diskussion um Einsparungen bei Arbeitslosenförderung wahrnehmen.
So hart trifft die AMS-Kürzung die Sozialen Unternehmen

Durchschnittlich 4,5 Monate sind die jährlich gut 600 sogenannten Transitarbeiter bei den Sozialen Unternehmen in Vorarlberg. Auf dem sogenannten zweiten Arbeitsmarkt werden Langzeitarbeitslose auf den Wiedereintritt in eine geregelte Beschäftigung vorbereitet. Dies reicht vom Nachholen von Schul- und Weiterbildungsabschlüssen, das Wiedererlernen von Arbeitsroutinen oder einfach das Hochhalten der eigenen Motivation nach zahlreichen Absagen.

Unvermittelte Budgetkürzung

Nur, die Sozialen Unternehmen in Vorarlberg müssen noch im zweiten Halbjahr an die zehn Prozent ihrer Budgets einsparen, nachdem der Bund die Budgetmittel des AMS kurzfristig kürzte. Ein “Think Tank” von AMS und Sozialunternehmen wie Aqua Mühle, Carla, Jugendwerkstätten, Integra und Kaplan Bonetti Arbeitsprojekte soll nun neue Modelle entwickeln.

So sehen es die Betroffenen

Zwei, die davon direkt betroffen sind, sind Andrea und Melanie. Ihr Bild wollen sie nicht in den Medien sehen. Die 54-Jährige und die 27-Jährige erzählen im Podcast, warum sie derzeit beide am Carla-Standort in Altach arbeiten – und wie sie Diskussion wahrnehmen. Schließlich geht es dabei auch um ihre berufliche Gegenwart und Zukunft.

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg
  • Andrea und Melanie: Sparen am zweiten Arbeitsmarkt ist "unverschämt"