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Amy Winehouse legt Berufung ein

Die britische Sängerin Amy Winehouse will Berufung gegen eine Geldstrafe wegen des Besitzes von Marihuana in Norwegen einlegen.

Ihr Anwalt Ole Kvelstad sagte am Donnerstag in Oslo, seine Mandantin habe nicht gewusst, dass sie mit der Annahme der Geldstrafe nach norwegischem Recht ihre Schuld eingestanden habe. Außerdem sei sie ohne Rechtsvertreter vernommen worden und habe nicht verstanden, was sie unterschrieben habe.

Winehouse und ihr Ehemann Blake Fielder-Civil wurden am 18. Oktober in Bergen festgenommen und über Nacht festgehalten. Sie kamen am nächsten Tag in der Früh frei, nachdem sie je 500 Euro Strafe für den Besitz von sieben Gramm Marihuana bezahlt hatten. Das damit verbundene Schuldeingeständnis könnte für Winehouse ernste Folgen haben. Kvelstad erklärte, seine Mandantin könnte Schwierigkeiten bei der Einreise in die USA bekommen.

Die Polizei in Bergen wies die Vorwürfe zurück und erklärte, Winehouse sei von einem Englisch sprechenden Beamten vernommen worden. Dieser habe alle Vorwürfe gegen sie übersetzt und ihr auch die Folgen einer Geldstrafe erläutert.

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