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AMIS-Ansprüche jetzt stellen

Immer mehr Geschädigte melden sich nach der AMIS- und AFCPleite. Manche Anleger mit ordentlicher Wut im Bauch.Antrag[371KB]

So wie Frau Bischof. Sie hat im März 2001 ihr Geld beim Wiener Finanzdienstleister AMIS veranlagt. Monatlich überwies sie 75 Euro, sodass 4000 Euro zu erwarten waren, als ihr Vertrag im Februar 2005 auslief.

„Das dauert halt“

Aufs Geld wartete sie vorerst vergeblich. Ihr Berater aus Altach versuchte zu beruhigen: Es bestehe „kein Grund zur Aufregung. Das dauert halt noch ein bisschen.“

Schließlich wurde es Daniela Bischof zu bunt. Sie rief in Wien direkt bei AMIS an. Dort bedauerte man die Verzögerung und verwies auf Kontrollen der Finanzmarktaufsicht. Das dauere noch länger.

Bischof wurde stutzig. Noch einmal beschwor ihr Berater die junge Frau, ihr Geld drinnen zu lassen und versprach „eine separate Gewinnausschüttung“. Erst als Daniela Bischof AMIS mit der Presse drohte, erhielt sie ihr Geld kommentarlos überwiesen.

Daniela Bischof ist heute noch sauer: „Mein Berater hat sehr wohl gewusst, dass die Konten der Depotbank in Brüssel schon ein Jahr lang gesperrt waren. Die Leute haben trotzdem noch ein Jahr lang weiterbezahlt.“ Ihrer Ansicht nach hätten auch die Konsumentenschützer der Arbeiterkammer Alarm schlagen müssen. Bischof sprach schließlich schon im April bei der Kammer vor.

Damals “ Einzelfall“

Irma Rudigier (AK) erinnert sich an den Besuch der Koblacherin. „Ich hab damals erstmals von AMIS gehört. Daniela Bischof war ein Einzelfall.“ Jetzt liegen der AK 15 Fälle vor. Und es werden mehr.

Aktuelle Informationen zur AMIS-Pleite unter www.verbraucherrecht.at

Antrag stellen

Ansprüche gegen AMIS können bis 27. Dezember 2005 angemeldet werden. Laut Finanzmarktaufsicht müssen geschädigte Anleger das beim Handelsgericht Wien, A-1030 Wien, Marxergasse 1a tun, unter Anführung der GZ 36 S 42/05x.

Es geht ganz einfach: Download ausdrucken und in zweifacher Ausfertigung, unterschrieben und mit sämtlichen Urkunden nach Wien schicken.

Für die Anmeldung muss eine Gebühr von 17 Euro auf das Konto des Handelsgerichtes Wien, Kontonummer 00005460470, BLZ 60000, überwiesen werden. Auch der Überweisungsbeleg muss mit den Unterlagen nach Wien.

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