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American Football: Bis zu 6.000 Fans bei der Eurobowl erwartet

Um einen von Swarovski extra kreierten Kristallpokal, der der berühmten Vince-Lombardi-Trophy in der amerikanischen Superbowl nachempfunden ist, geht es am Samstag im Innsbrucker Tivolistadion. Auf dem EURO-Rasen, auf dem der spätere Fußball-Europameister Spanien zwei Mal angetreten ist, wird die Eurobowl, das Finale der EFL, ausgetragen.

Dabei kommt es zu einer Premiere: Bei der 22. Auflage dieses American-Football-Events gibt es erstmals ein rein österreichisches Duell. Die Raiders Tirol empfangen Seriensieger Vienna Vikings.

Robert Huber, Präsident des europäischen Footballverbandes, sagte bei der Pressekonferenz, dass er sich auf dieses Finale schon sehr freue, gibt aber zu Bedenken: “Unser Sport lebt von der Internationalität. Ich hoffe, dass es nicht immer ein rein österreichisches Aufeinandertreffen sein wird.” Die Austragungsstätte am Innsbrucker Tivoli imponierte den Deutschen jedenfalls: “Es ist sehr reizvoll für unseren Randsport, ihn, in einem Rahmen wie diesen zu präsentieren.”

Von Randsport will Raiders-Manager Daniel Dieplinger jedoch nicht reden: “Ich würde sagen, wir sind ein Trendsport.” Zu den bisherigen Heimspielen, die wegen der EURO-Sperre in Wattens ausgetragen wurden, kamen bis zu 3.000 Fans. Bei der Eurobowl am Samstag erwartet sich Dieplinger aber bis zu 6.000 Anhänger. “Wir können uns damit dann sicherlich auch mit dem Besucherandrang bei Wacker Innsbruck messen.”

Für die “Freibeuter” aus Innsbruck ist das Erreichen der Eurobowl eine Premiere, im Gegensatz zu den “Wikingern” aus Wien, die zuletzt vier Mal in Folge die Eurobowl gewinnen konnten. “Aber heuer wird es für uns sicherlich ganz schwer”, prophezeite Vikings-Trainer Franz Hoppel. “Die Tiroler spielten eine beeindruckende Saison, im Gegensatz zu uns. Da war doch einiges durchwachsen.” Das Rezept zum Sieg glauben die Wiener, die im Halbfinale der österreichischen Liga gegen die Raiders klar mit 24:55 verloren, auch zu kennen. “Wir müssen die Läufe von Raiders Running Back Florian Grein stoppen.”

Grein selbst, ist aber vom ersten Sieg einer Tiroler Mannschaft in der Champions League überzeugt, auch wenn die Raiders am Freitag vor einer Woche die Austrianbowl gegen die Graz Giants mit 21:31 überraschend verloren haben. “Wir haben aus den Fehlern gelernt, wir müssen einfach wieder so kompakt agieren, wie zuvor in der ganzen Saison.”

Auch Dieplinger glaubt an einen Innsbrucker Erfolg: “Weil wir heuer sicherlich eine der stärksten Tiroler Mannschaften aller Zeiten haben. Es gibt, wenn die Mannschaft voll konzentriert spielt, weder in der Offense noch in der Defense Schwachpunkte.” Dazu kommt noch Raiders-Langzeitcoach Geoff Buffum, vor dem die Wiener warnen: “Er ist ein richtiges Trainerfuchs. Wir sind gespannt, was er sich einfallen lässt.”

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