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Gerhard Drexel
Gerhard Drexel ©FOTO: APA/HELMUT FOHRINGER Spar-Chef Gerhard Drexel. ©APA/Helmut Fohringer

Amazon Go: Spar beobachtet neue Trends ganz genau

Auch bei Spar Österreich beobachtet man die weltweiten Entwicklungen und Trends ganz genau und hat natürlich auch den Amazon Go Store auf dem Radar.

Hans Reisch
Hans Reisch
„Spar ist laufend auf der Suche nach Innovationen, die unsere Prozesse optimieren, die Arbeit der Mitarbeiter vereinfachen oder unserer Kundschaft den Einkauf noch attraktiver machen”, sagt Hans K. Reisch, Spar-Vorstandsdirektor für Finanzen und Filialen, auf VOL.AT-Anfrage. “Dazu zählen unter anderem digitale Preisauszeichnungen, die wir derzeit in mehreren Märkten österreichweit testen, Digital Signage für die Warenpräsentation im Frischebereich oder Self-Checkouts für Standorte mit sehr hoher Kundenfrequenz.” Zusätzlich hat Spar ein Digital Innovation Forum eingerichtet. In diesem tragen Mitarbeiter aus Vertrieb, Marketing, IT und anderen Bereichen – außerhalb üblicher Organisationsstrukturen – neue Technologien zusammen und bewerten ihre Einsatztauglichkeit bei Spar. Das geht bis hin zur Entwicklung von Prototypen.

Lieferservice: Ausweitung wird geprüft

Stolz ist man bei Spar besonders auf den “Interspar Onlineshop“. In diesem gibt es über 20.000 bestellbare Artikel und Spar hat eigenen Angaben zufolge somit den größten Lebensmittel-Onlineshop Österreichs und den einzigen, in dem neben Tiefkühl-Produkten und Artikeln aus der Feinkost-Bedienung auch Waren in umweltfreundlichen Mehrweggebinden angeboten werden. Spar verspricht den Kunden, dass die Produkte innerhalb eines vereinbarten Zeitfensters an die Haustüre oder an Abholboxen geliefert werden. Etwa 10 Prozent der Bestellungen werden über die Abholboxen abgewickelt.

FOTO: APA/Helmut Fohringer
FOTO: APA/Helmut Fohringer ©FOTO: APA/HELMUT FOHRINGER

Stationärer Handel noch immer sehr stark

Der Onlineshop ist neben dem Großraum Wien seit März 2017 auch in Salzburg und Umgebung verfügbar. Mit Interspar konzentriere man sich vorerst auf diese Zentren, eine Ausweitung auf weitere Ballungsräume in Österreich werde aber laufend geprüft. Ob auch Vorarlberger Kunden demnächst auf eine Hauszustellung hoffen dürfen, konnte nicht erfahren werden.  Im vergangenen Jahr lieferte der Onlineshop laut Spar hohe Steigerungsraten, aber niedrige absolute Zahlen im Vergleich zum stationären Handel.

AFP/ Timothy A. Clary
AFP/ Timothy A. Clary ©AFP/ Timothy A. Clary
AFP/ Timothy A. Clary

“Etwas anderes als ein Buch”

“Die Bedeutung des Onlineshoppings mit frischen Lebensmitteln wird überschätzt, weil der Umsatzanteil zwischen 0,3 und höchstens zwei Prozent liegt”, sagt Spar-Vorstandsvorsitzender Dr. Gerhard Drexel. “Frische Lebensmittel in einen Online-Warenkorb zu legen, ist doch etwas anderes als ein Buch.” Bei Spar scheint man sich also vor einem möglichen  Amazon-Markteintritt nicht zu fürchten und wird wohl auf ein breit gefächtertes Angebot – online wie offline – setzen. Zu guter Letzt ist man wohl auch bei Spar davon überzeugt, dass die Kunden den persönlichen Kontakt mit einem “Danke” und “Auf Wiedersehen” einer digitalen Rechnung vorziehen werden. (VOL.AT)

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