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Amadeus Awards 06

Bereits zum dritten Mal hintereinander war Christina Stürmer die große Gewinnerin der am Donnerstag zum siebenten Mal vergebenen "Amadeus Austrian Music Awards". 

Wie in den vergangenen zwei Jahren bekam Stürmer zwei der Musikauszeichnungen, heuer wieder als beste Künstlerin Pop/Rock national sowie für die beste Single („Engel fliegen einsam“). Ludwig „Vickerl“ Adam wurde für sein Lebenswerk geehrt. Durch den Abend im ORF-Zentrum führte Andi Knoll, der mit einer schrägen Flitzer-Einlage sogar Christina Stürmer verwirrte. Die Sendung wurde heuer zeitversetzt ab 21.55 Uhr in ORF gesendet.

„Künstlerin des Jahres“-Laudatorin Mirjam Weichselbraun klärte das Publikum über das Scheitern ihrer eigenen musikalischen Karriere auf:

„Wurschtfinger bleiben Wurschtfinger“. Viel mehr Glück hatte da Christina Stürmer, die sich nach einem Seitenhieb Andi Knolls („Und heute aus Deutschland – Christina Stürmer“) zu einem „Geständnis“ verpflichtet fühlte: „Ich bin noch immer Österreicherin!“ Ihren zweiten Award quittierte sie nur mehr mit einem verschmitzen Lächeln:

„Das ist ja schon wie eine Tradition.“ Laudator Toni Polster fasste Stürmers rasante Karriere zusammen: „Wenn eine schon Stürmer heißt, muss man sie erst einmal stoppen können!“

Als Künstler national konnte sich Kurt Ostbahn alias Willi Resetarits gegen Kollegen wie Rainhard Fendrich, Wolfgang Ambros oder Alf Poier durchsetzen. Beste Gruppe wurde das Duo „Papermoon“, Edina Thalhammer und Christof Straub freuten sich über die Auszeichnung für „True Love“. Für sein Lebenswerk wurde Ludwig „Vickerl“ Adam geehrt, der laut Hansi Lang „der letzte Heldenmacher Europas ist“, so Laudatorin Tini Kainrath („Rounder Girls“).

Die Kategorien Single und Album international stellte die Spaßband „Das Balaton Combo“ vor, hier machten Madonna (Single „Hung Up“) und Green Day (Album „American Idiot“) das Rennen. Die drei Mal nominierten „Tokio Hotel“ (Single und Album international, beste Musik-DVD) gingen trotz der zahlreich auf den Küniglberg angereisten kreischenden Fans heute Abend leer aus.

Zum Newcomer des Jahres wurden die Ö3-Soundcheck-Gewinner „SheSays“ gewählt, die DVD des Jahres stand ganz im Zeichen der engagierten Hilfe für Afrika von Bob Geldof “ „Live 8“ wurde von der Jury zum Sieger gekürt. Zum „Fm4 Alternative Act des Jahres“ wurde die österreichische Reggae-Formation „Iriepathie“ erkoren. Das Jazz/Blues/Folk-Album des Jahres national ist Hansi Langs Erfolgs-CD „This Is The Slow Club“. Zum Schlager-Album des Jahres gekürt wurde letztendlich Semino Rossis Opus „Tausend Rosen für Dich“.

Den größten Werbe-Effekt erzielte jedoch „Dancing Star“ Manuel Ortega, der lediglich als Show-Act auf der Bühne stand. Sein neues Album „Angekommen“ stellte Moderator Andi Knoll zur großen Überraschung der Saalgäste völlig nackt vor. In Anlehnung an Ortegas Flitzer-Aktion zeigte sich Knoll lediglich mit der Ortega-CD bekleidet den Kameras.

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