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"Am obersten Limit fahre ich jetzt sicherer"

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Archivbild ©VMH

Schwarzenberg. Der Schwarzenberger Björn Sieber hat im Riesentorlauf-Weltcup einen Fixplatz.

Aber nicht nur in dieser Disziplin will sich der 21-jährige etablieren, auch Kombination und Super-G sind ein Thema, mit der Abfahrt will der Riesentorlauf-Silberne der Junioren-WM in Garmisch 2009 noch warten.

Wie geht es der Schulter?

Gut, ich wurde im März von Dr. Resch in Salzburg operiert, danach habe ich zwei Monate Therapie mit Martin Hämmerle vom Sportservice Vorarlberg gemacht. Danach konnte ich mit dem Aufbautraining so richtig wieder beginnen.

Wie man so hört, läuft die Vorbereitung sehr gut?

Es läuft ganz gut, ich trainiere mit der Kombinationsgruppe, in der auch Benjamin Raich trainiert, unser Trainer ist Andreas Puelacher. In dieser Gruppe habe ich mich technisch weiter entwickelt. Wenn ich jetzt am obersten Limit fahre, stehe ich sicherer drauf.

Wie ist das zu verstehen?

Ich stehe jetzt an der schwierigsten Stelle des Schwungs zentraler über dem Ski. Die Arbeit dafür hat schon im Aufbautraining im Sommer begonnen, ich kann den Druck an diesem Punkt, der zumeist direkt beim Tor liegt besser halten. Die Schwungeinleitung ist ebenfalls verbessert worden.

Profitieren Sie vom Training mit Benni Raich?

Ich kann sicher von der professionellen Einstellung von Benjamin Raich einiges abschauen. Ich schaue natürlich auch genau darauf, was er alles macht und versuche mir dort die guten Dinge abzuschauen.

Was an Einstellung hat Raich voraus?

Trotz der vielen Siege ist er zum Beispiel immer einer der ersten beim Training. Bei einer weichen Piste gibt es kein Lamentieren. Andere Läufer der Gruppe sind da etwas weniger ehrgeizig.

Noch einmal ein Vergleich mit Raich, wie nahe können Sie an ihn in der nächsten Saison heran kommen?

In Österreich ist die Leistungsdichte sehr groß, bislang hatten wir nur einen direkten Vergleich, da lag ich ganz gut. Im Weltcup wird das anders ausschauen. Ich muss erst die Erfahrung sammeln, die ganzen Abläufe kennen lernen. Das persönliche Ziel ist, mein Können auch im Rennen umzusetzen. Ich lege mir selbst mir Platzierungsvorgaben keinen Druck auf.

Welche Disziplinen sind vorgesehen?

Im Riesentorlauf bin ich durch den dritten EC-Gesamtrang im Vorjahr den Riesentorlaufplatz im Weltcup fix, ich rechne auch mit Einsätzen in der Superkombination und im Super-G.

Ist die Abfahrt ein Thema?

Nein, jetzt sicher nicht. Die Disziplin Abfahrt muss richtig aufgebaut werden, zu früh macht gar keinen Sinn.

Mit Matthias Berthold kam ein neuer Cheftrainer bei den Herren, was hat sich unter ihm verändert?

Berthold schweißt das Trainerteam zusammen, auch die Rennläufer rücken wieder näher, die Einzelaktionen werden zurück geschoben. Er ist des Öfteren bei den Trainingseinheiten dabei, gibt uns Tipps, er motiviert uns sehr stark. Seine Ansagen für Korrekturen sind sehr klar, wenn es aber passt, hört man auch sehr viel Lob von ihm. Mittlerweile haben die Trainer in ihrer Arbeit eine Linie, die Berthold vorgibt, wir Läufer bekommen zu einem Problem nur noch einen Lösungsansatz.

Abseits vom Skisport, was sind Ihre Hobbys?

Ich bin gerne in der Natur, laufe viel, Trialfahren und Motocross zählen auch dazu. Oft suche ich auch einfach ganz allein die Ruhe in den Bergen.

Welche Sportart wäre für Sie außer Skifahren noch in Frage gekommen?

Das weiß ich nicht wirklich, ich habe noch nie einen anderen Sport betrieben als den alpinen Skilauf. Skifahren ist ganz einfach mein allergrößtes Hobby.

Presseaussendung des Sportservice Vorarlberg

 

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