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Altes Brauchtum

©Marita Bitschnau
Altes Brauchtum

Anders als in den meisten Montafoner Gemeinden wird in Lorüns der Brauch des “Kläpfens” noch ausgeübt. Anstelle der Rätschen ziehen die Kinder am Karfreitag und Karsamstag mit sogenannten “Kläpfen” durchs Dorf, und dies sogar drei Mal täglich. “Wir “kläpfen” das erste Mal bereits um 6 Uhr früh, dann noch einmal um 11 Uhr und das letzte Mal um 18 Uhr” erklärt der Kläpfnermeister und zeigt stolz sein hölzernes Musikinstrument, bei dem ein Hämmerchen durch schnelle Bewegungen hin- und hergeschwungen wird, der dann das typische klappernde Geräusch des “Kläpfens” erzeugt.
Der Kläpfnermeister ist übrigens immer der älteste der Gruppe, der zweitälteste wird zum Vizemeister erkoren.
Die Kläpfen sind selbstgebaut, vielfach sind es jedoch auch Familienerbstücke, die immer wieder weitergegeben werden. Als absolute Ehrensache unter den “Kläpfnern” gilt natürlich, nie bei einem Gang durchs Dorf zu fehlen. Einer der Höhepunkte des “Kläpfnas” ist dann natürlich der letzte Gang der Jugendlichen durchs Dorf, bei dem sie dann für ihre Mühen von der Dorfbevölkerung belohnt werden.

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