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Alte Krone neu erweckt

Martin Matt (l.) und Samuel Malang sind die neuen Pächter der Krone.
Martin Matt (l.) und Samuel Malang sind die neuen Pächter der Krone. ©Daniela Lais
Ab Juni übernehmen die neuen Pächter das Hörbranzer Traditionsgasthaus "Krone" Hörbranz. Es soll so werden wie früher. Gemütlich, gutbürgerlich, ein gutes Preis-Leistungsverhältnis.
Die neuen Krone Pächter

“Man soll sich wohl fühlen und lachen können, ein Schwätzle und einen Jass machen und das Hauptaugenmerk soll auf einer qualitativ guten Küche liegen”, erklärt der 43jährige Samuel Malang, einer der neuen Geschäftsführer der Hörbranzer Krone. Zusammen mit seinem Partner, dem 37jährigen Martin Matt, wird er das Traditionsgasthaus ab Juni neu eröffnen. Mit den aktuellen Pächtern hatte die Marktgemeinde Hörbranz Pech, bereits nach drei Jahren trennen sich Dominic Legeay, Gerald Hutter und Carolin Nestler von ihrem Restaurant KZWO, weil die Zukunftspläne in eine andere Richtung gehen, wie man von den Gastronomen hört.

Konzept überzeugt

Von Seiten der Marktgemeinde, die Besitzer der Räumlichkeiten ist, wurde deshalb rasch nach einem neuen Pächter gesucht. Acht Bewerbungen gingen ein, drei Konzepte wurden präsentiert. Überzeugt haben schließlich Matt und Malang “Das Konzept ist deckungsgleich mit den Vorstellungen der Gemeinde, außerdem sind die beiden als Gastronomen im Ort bekannt”, erklärt Bgm. Karl Hehle. Matt und Malang sind gastronomisch seit sechseinhalb Jahren mit Hörbranz verwurzelt. Das S’Sannwald ist seit Dezember 2005 in ihrer Hand und bietet neben dem regulären Kneipenbetrieb einmal monatlich ein Konzert, Fußballübertragungen und Dartturniere. Das soll auch weiterhin so bleiben, parallel zum neuen Gasthaus. Mit der Krone war es für die Gastronomen wie beim S’Sannwald: “Es ist uns in den Schoß gefallen, wir hatten gleich einen guten Koch an der Hand und sind überzeugt das zu machen”, so Malang. Ingo Daum, der in Zukunft gutbürgerliche Küche in der Krone auftischen wird, hat im Mercure gelernt und später im Gösser und Goldenen Hirschen den Kochlöffel geschwungen. “Ein Gasthaus lebt und fällt zum großen Teil mit einem guten Koch”, weiß Matt. Das Gasthaus soll täglich, bis auf einen Ruhetag, geöffnet sein, aktuell wird überlegt ganztags geöffnet zu halten, mit einer kleinen Karte am Nachmittag. “Wir wollen einen gemütlichen Dorftreffpunkt, in dem man sich wohl fühlt, es soll so sein wie früher, darum wird auch der Name wieder der alte sein – Krone”, sind sich die Gastronomen einig. LAI

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