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Alte Brücke entfernt

Hans Düngler, Alfons Seewald und Karl Schmid managen die Baustelle an der Leiblach.
Hans Düngler, Alfons Seewald und Karl Schmid managen die Baustelle an der Leiblach. ©Andreas Boschi
Bilder von den Bauarbeiten an der Leiblach

Ein Lokalaugenschein an der ÖBB-Baustelle in Hörbranz.

Hörbranz. Wie berichtet, ist der grenzüberschreitende Bahnverkehr zwischen Vorarlberg und Lindau von 2. bis inklusive 25. November eingestellt. Während dieses Zeitraums arbeiten im Schnitt 30 Personen im Schichtbetrieb von 6 bis 22 Uhr an der neuen Leiblach-Eisenbahnbrücke. “Unser zeitlicher Puffer für Abweichungen ist in der Tat klein”, erklärt ÖBB-Projektleiter Dipl. Ing. Karl Schmid, “Bisher liegen die Bauarbeiten aber noch voll im Plan.” Zur Not werde auch in der Nacht gearbeitet.

Natura 2000-Gebiet

Die alte Brücke wurde mittlerweile mitsamt ihren Fundamenten entfernt und abtransportiert. In einem nächsten Schritt werden an beiden Flussufern in Summe 23 Bohrpfähle betoniert, die als Lastenauflagefläche für die neue Brücke fungieren sollen. Zu guter Letzt werden mithilfe eines Spezialkrans zwei je 85 Tonnen schwere Einzeltragewerke aufgesetzt. Dabei gibt es jedoch spezielle Auflagen zu beachten. Die Baustelle liegt nämlich inmitten des ökologisch sensiblen Natura 2000-Gebiets. Die anliegenden Auwälder dürfen nicht beeinträchtigt werden. Außerdem ist die Leiblach auch das Rückzugsgebiet des Strömers – ein gefährdeter, karpfenartiger Kleinfisch. Schmid spricht von einer Herausforderung für die Planung und die Bauausführung: “Das Wasser muss sauber bleiben. Aus diesem Grund haben wir Stahlwände an den Ufern eingezogen, die das einstürzende Erdreich auffangen.”

Schienenersatzverkehr

Zugleich bittet Schmid um Verständnis wegen des Schienenersatzverkehrs und den damit verbundenen Unannehmlichkeiten: “Alternativ zur kompletten Einstellung des Betriebes hätte die Strecke zwar auch eingleisig befahrbar bleiben können. Doch dann hätten die Bauarbeiten und die damit verbundenen Belastungen ein halbes Jahr gedauert und wären deutlich teurer geworden.” Trotzdem bereite ihm der Schienenersatzverkehr ein wenig Kopfzerbrechen: “Wir wissen beispielsweise, dass die Ersatzbusse auf der Arlberg-Strecke rund zehn Minuten länger brauchen als der Zug. Die Verbindung von Bregenz nach Lindau ist jedoch für ihre Staugefahr bekannt. Die Fahrtdauer ist deshalb schwer einzuschätzen.” ÖBB-Regionalmanager Gerhard Mayer zeigt sich unter diesen Umständen zufrieden mit der Anlaufphase: “Der Schienenersatzverkehr hat sich gut eingespielt.” Weitere Informationen zu den Ersatzfahrplänen haben die ÖBB unter vorarlberg.oebb.at bereitgestellt. AB

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