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Altach verliert gegen die Wiener Austria

Cupsieger Austria hat in der 8. Runde der Fußball-Bundesliga einen hart erkämpften, aber verdienten 1:0-(0:0)-Heimerfolg über Altach gefeiert und damit die Tabellenführung erfolgreich verteidigt.

T-Mobile-Fußball-Bundesliga (8. Runde):

FK Austria Magna – Cashpoint SCR Altach Endstand 1:0 (0:0).
Horr-Stadion, 7.426 (richtig), SR Rogalla (Schweiz).
Tor: 1:0 (55.) Acimovic
Austria: Safar – Standfest, Ertl, Bak, Majstorovic – Lafata (62. Okotie), Metz (46. Mair), Blanchard, Lasnik – Acimovic – Kuljic (79. Aigner)
Altach: Michl – Schmid, Gramann, Chinchilla, Kling – U. Winkler (67. Mayer), Guem – Bolter, Kirchler, Schoppitsch (83. Bernardi) – Hutwelker (67. Jagne)

Gelbe Karten: Lasnik, Majstorovic bzw. Schoppitsch, Chinchilla, Schmid, Mayer
Die Besten: Lasnik, Blanchard, Mair bzw. Schoppitsch, Kirchler, Chinchilla

Spielbericht:

Für die in der laufenden Saison weiter ungeschlagenen Wiener erzielte der slowenische Spielgestalter Acimovic in der 55. Minute das entscheidende Tor zum – inklusive UEFA-Cup-Qualifikation – vierten Sieg in Serie.

Rund 7.400 Fans waren dem Aufruf der Austria – „Gemeinsam an der Spitze bleiben“ – gefolgt, sorgten über die gesamte Spielzeit für ausgezeichnete Stimmung und sahen eine druckvolle Anfangsphase ihres Teams. Die Elf von Georg Zellhofer, der am Matchtag seinen 47. Geburtstag feierte, war spielerisch klar überlegen, außer einer Dreifach-Chance (4.) durch Ertl (Kopfball), Bak und Standfest (alle Versuche abgeblockt) schaute dabei allerdings nicht viel heraus.

Die von Manfred Bender defensiv eingestellten und offensiv zunächst kaum vorhandenen Vorarlberger fanden dagegen die ersten klaren Torchancen vor. Zunächst traf Gramann (29.) nach einem Eckball von Solospitze Hutwelker per Kopf die rechte Innenstange, kurze Zeit später köpfelte Chinchilla (31.) eine von Hutwelker getretene Freistoßflanke völlig unbedrängt über das Tor.

Bis zur Pause plätscherte das Spiel dann vor sich hin, ein Weitschuss von Kuljic (37./deutlich daneben) war noch die gefährlichste Offensivaktion der Violetten. Nach dem Seitenwechsel brachte Zellhofer den nach einer langwierigen Hüftverletzung wiedergenesenen Offensivmann Wolfi Mair für Metz, wie so oft in den vergangenen Wochen brauchte es aber eine Standardsituation, um die Austria auf die Siegerstraße zu bringen.

Nur wenige Augenblicke nach einem Freistoß von Lasnik, der an Freund und Feind vorbei zog und erst von Altach-Keeper Michl entschärft wurde, trat der Austria-Spezialist für ruhende Bälle den Eckball zur Führung der Hausherren. Kuljic verlängerte den Lasnik-Corner per Kopf Richtung lange Ecke, wo Acimovic (55.) goldrichtig stand und das Leder aus kurzer Distanz über die Linie drückte.

Die Partie nahm zunehmend an Fahrt auf, Hutwelker (62.) vergab aus einem Konter der Gäste eine gute Gelegenheit zum Ausgleich. Auf der anderen Seite rettete Chinchilla bei einem Schuss von Mair (74.) vermeintlich auf der Linie, die TV-Bilder deuteten aber eher darauf hin, dass der Ball die Tormarkierung bereits passiert hatte. Im Finish warf Altach noch einmal alles nach vorne und Jagne vergab in der 90. Minute eine gute Chance. Der eingewechselte Okotie (91.) hatte in der Nachspielzeit noch das 2:0 auf dem Fuß.

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