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Altach macht Jagd auf die Austria

Der SCR Altach kämpft darum in der Tabelle mit der Lustenauer Austria gleichzuziehen.
Der SCR Altach kämpft darum in der Tabelle mit der Lustenauer Austria gleichzuziehen. ©Stiplovsek
Für Altach geht es heute ab 18.30 Uhr in St. Pölten um die Chance zum Tabellenzweiten Austria Lustenau aufzuschließen. Der FC Lustenau spielt mit dem letzten Aufgebot beim TSV Hartberg.
Hartberg - FC Lustenau (18.30 Uhr)
St. Pölten - SCR Altach (18.30 Uhr)

Als Favorit nach St. Pölten

In Altach hat die aktuelle Saisonplatzierung nur noch am Rande eine Bedeutung. Das Ziel, Nummer eins im Land zu werden, ist zwar erreichbar und wichtig für den Verein, primär liegt das Augenmerk aber schon auf der kommenden Saison. Zahlreiche Verträge laufen aus. Fix ist bereits, dass Matthias Cuntz und Mattias Sereinig die Rheindörfler verlassen werden. Auch Patrick Scherrer wird nicht mehr für Altach auflaufen, er wechselt zu Eschen-Mauren. Neuzugänge sind noch keine fixiert. Jacobo, der zuletzt im Gespräch war, verlängerte am Montag beim WAC. Das Trio Tomi, Harun Erbek und Andreas Lienhart steht noch vor einer ungewissen Zukunft. Für Lienhart kein Grund, sich unnötig Sorgen zu machen: „Fußball ist ein sehr schnelllebiges Geschäft. Es bringt nichts, andauernd daran zu denken.“

Was nicht heißt, dass der Steirer nicht bleiben will. Seine aktuell vierte Saison bei den Rheindörflern soll nicht seine letzte sein: „Mein Wunsch wäre, mit Altach 2014 den Aufstieg zu feiern. Die Perspektive in Altach stimmt.“ Gespräche mit dem Verein habe es noch keine gegeben. Allerdings habe Coach Damir Canadi schon den Willen bekundet, den 27-Jährigen behalten zu wollen. Die nächste Chance, sich für das Duo Zellhofer und Canadi zu empfehlen, bekommt Lienhart bereits heute.

Mit St. Pölten sind die Altacher heute beim Tabellennachbarn zu Gast. Und Favorit: „Mit einem Sieg hätten wir die St. Pöltener wohl endgültig abgeschüttelt“, gibt sich Lienhart zuversichtlich. Nicht dabei ist Philipp Netzer. Der Kapitän kassierte im Derby gegen Austria Lustenau seine neunte Gelbe Karte und muss heute zuschauen. Auch auf den verletzten Harun Erbek muss Canadi verzichten, wie schon am Freitag gegen die Austria. Diese Austria, der Altach mit einem Sieg heute in Punkten gleichziehen könnte.

 

Geschwächt, aber nicht chancenlos

Ohne die gesperrten Ali Osman und Matthias Hopfer, dafür aber mit dem angeschlagenen Christian Haselberger, trat der FC Lustenau gestern die Reise nach Hartberg an.

Ob Innenverteidiger Haselberger gegen die Steirer tatsächlich auflaufen wird können, entscheidet sich erst unmittelbar vor Spielbeginn.

So oder so, die Ausfälle der Gesperrten sind eine schwere Hypothek und müssen zuvorderst in den Köpfen der Spieler verarbeitet werden, wie Trainer Daniel Madlener weiß: „Es geht darum, die Spieler davon zu überzeugen, dass wir als Team gemeinsam die Ausfälle kompensieren können.“

Kloser vor Debüt

Viel wird davon abhängen, ob die beim 4:3-Sieg über BW Linz offenkundigen Fehler im Defensivverhalten abgestellt werden können. Hier hat auch Madlener die Mängel diagnostiziert und dementsprechend das Training gestaltet: „Die Abstimmung gegen Linz hat mir nicht gefallen, wir müssen wieder mehr miteinander verteidigen.“ Einiges spricht dafür, dass Dennis Kloser sein Frühjahrsdebüt in der Startelf feiern wird, allerdings auf ungewohnter Position: Der 21-Jährige könnte Ali Osman im offensiven rechten Mittelfeld eins zu eins ersetzen. Für Hopfer wird sich der US-Amerikaner James Joseph Lannon beweisen dürfen.

Leicht wird die Aufgabe gegen den TSV Hartberg nicht, die Oststeirer haben einen – wenngleich bescheidenen – Lauf (drei Remis, ein Sieg). Neben dem Verletzten Miodrag Vukajlovic geht auch der Elf von Paul Gludovatz ein Hopfer ab: Thomas heißt dieser mit Vornamen, gegen die Blau-Weißen wird er aufgrund einer Gelbsperre nur Zuschauer sein.

Freilich: Angstschweiss auf die Stirn der Lustenauer treiben wird der heutige Gegner nicht, die Reise gen Osten soll zu einem Beutezug in Sachen Punkte werden. Madlener jedenfalls ist wie immer guter Dinge: „Trotz des Personalengpasses werden wir zu unseren Möglichkeiten kommen.“

(NEUE/Michael Prock/Emanuel Walser)

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