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Altach erobert Punkt in St. Pölten

Unentschieden endete das Spiel Altach gegen St. Pölten.
Unentschieden endete das Spiel Altach gegen St. Pölten. ©APA
Der SCR Altach beendet nach 530 Minuten seine Torsperre in der Bundesliga und egalisiert beim SKN St. Pölten dank hervorragender kämpferischer Leistung noch einen 0:2- bzw. 1:3-Rückstand und stellt dank eines von Joker Hannes Aigner verwandelten Foulelfmeters in der 90. Minute auf 3:3.

Er habe vor dem SKN „viel Respekt, aber keine Angst“, sagte Altachs Trainer Martin Scherb vor der Partie bei seinem Ex-Klub. Seine Mannschaft – die in der Bundesliga schon 486 Minuten lang nicht mehr getroffen hatte – begann schon sehr zaghaft. Nicht einmal vier Minuten dauerte es, bis St. Pöltens Flügelflitzer Cheikhou Dieng die erste Torchance vorfand, jedoch verzog. Nach zehn Minuten stand es dann schon 1:0 für die „Wölfe“:  Michael Ambichl zirkelte eine Freistoßflanke genau in den Lauf des vernachlässigten Stürmers Kevin Luckassen, der aus kurzer Distanz im vollen Lauf den Ball mit dem Schienbein ins Tor drückte. Luckassen hatte seit Oktober nicht mehr getroffen gehabt! Gegen die Vorarlberger schlug er dann nach 33 Minuten schon das zweite Mal zu, wieder mit rechts, diesmal per Schlenzer, nachdem Innenverteidiger Benedikt Zech ihm den Ball im Strafraum quasi am Silbertablett serviert hatte. In der 44 Minute beendete Stürmer Louis Ngwat-Mahop dann aber die insgesamt also 530 Minuten lang dauernde Torsperre der Altacher, indem er eine schöne Flanke von Andreas Lienhart ins verwaiste Tor köpfte. Keine zwei Meter entfernt krachte nämlich St. Pöltens Keeper Christoph Riegler mit dem ebenfalls auf den Kopfball spekulierenden Zech zusammen und knockte ihn aus. Der Innenverteidiger musste mit einer schweren Kopfverletzung vom Feld getragen werden. Scherb ersetzte ihn durch Jan Zwischenrugger und brachte auch noch Nikola Dovedan für den leicht angeschlagenen Philipp Netzer vor der Pause. SKN-Coach Jochen Fallmann ersetzte Riegler nach der Halbzeit durch Thomas Vollnhofer.

Nach Wiederanpfiff ging es munter weiter. Luckassen glänzte in der 47. Minute erstmals als Assistgeber, blockte einen Ball zum heranlaufenden Manuel Martic, der Andreas Lukse mit einem platzierten Flachschuss bezwang und auf 3:1 für die Niederösterreicher stellte. Für die Vorarlberger war das aber offenbar ein Weckruf. Moumi Ngamaleu schoss kurz darauf drüber, prüfte in der 60. Minute dann Vollnhofer, der parierte, und in der 64. Minute schloss Zwischenbrugger einen Sololauf über den ganzen Platz mit einem satten Schuss zum 2:3-Anschlusstreffer ab, bekam vom Gegenspieler Martic bestenfalls Geleitschuss. Keine vier Minuten danach hämmerte Galvao einen Schuss aus gut 25 Metern an die Latte. In der 79. Minute fischte Vollnhofer dann auch noch einen Freistoß von Salomon heraus. Die größte Chance der Schlussphase hatte jedoch Dieng nach einem Konter. Er vermochte die schöne Vorlage per Ferse von Einwechselspieler Ümit Korkmaz jedoch nicht richtig anzunehmen und Lukse schnappte sich den von Dieng weg springenden Ball. Das wäre der Matchball für die abstiegsgefährdeten Niederösterreicher gewesen, die dann den sicher scheinenden Sieg noch aus der Hand gaben, weil David Stec Dovedan im Strafraum wegdrückte und Joker Hannes Aigner in der Schlussminute beim Foulelfmeter die Nerven behielt, Vollnhofer ins falsche Eck schickte und zum letztlich hochverdienten 3:3-Endstand verwertete. Die Vorarlberger können sich nun in den kommenden Heimspielen gegen Austria und Sturm eine gute Basis für den Kampf um die Europacup-Tickets legen.

Bundesliga (31. Runde):

SKN St. Pölten – SCR Altach 3:3 (2:1)

St. Pölten, NV Arena, 2.680 SR: Manuel Schüttengruber

Torfolge: 1:0 Luckassen (10.), 2:0 Luckassen (33.), 2:1 Ngwat-Mahop (44. Kopf), 3:1 Martic (47.), 3:2 Zwischenbrugger (64.), 3:3 Aigner (90. Foulfelfmeter)

SKN St. Pölten: Riegler (46. Vollnhofer) – Stec, Diallo, Petrovic, Mehremic – Ambichl, Martic – Dieng, Thürauer (77. Huber), Schütz (63. Korkmaz) – Luckassen

SCR Altach: Lukse – Lienhart, Zech (45. Zwischenbrugger), Janeczek, Galvao – Netzer (45. Dovedan)– Luxbacher (74. Aigner), Ngwat-Mahop, Jäger, Salomon – Ngamaleu

Gelbe Karten: Thürauer (23. Foul), Stec (89. Foul) bzw. Luxbacher (18. Foul), Salomon (90. Unsportlichkeit)
Die Besten: Luckassen bzw. Galvao, Zwischenbrugger

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