Als Zweiter in die letzte Wettfahrt

Andreas Geritzer wird die entscheidende Wettfahrt in der Laserklasse bei den Olympischen Spielen in Athen am Sonntag von der zweiten Gesamtposition aus bestreiten.

Der Wahl-Burgenländer wurde in den Rennen Nummer neun und zehn am Freitag Zwölfter und Vierter und liegt mit 58 Punkten hinter dem Brasilianer Robert Scheidt, der bei 49 Zählen hält. Dritter ist der Slowene Vasilij Zbogar (63), Vierter der Brite Paul Goodison (64), Fünfter der Portugiese Gustavo Lima (69). Dieses Quintett wird die Medaillen untereinander ausmachen.

Für Geritzer ist am Sonntag noch alles möglich, doch müsste beim siebenfachen Weltmeister und Topfavoriten Scheidt schon viel schief gehen, dass er die Goldmedaille noch verliert. Die Situation sieht bezüglich der Streichresultate folgend aus: Der 26-jährige Geritzer hat von den ersten Fünf mit Platz 34 den höchsten Streicher zu Buche stehen, Scheidt hat einen 19. Platz, Zbogar einen 21. sowie Goodison und Lima je einen 28. An Totalpunkten (inklusive Streichresultat) hält Scheidt bei 68 und Geritzer liegt mit 92 hinter Zbogar und ex aequo mit Goodison auf Platz drei.

Aber der Österreicher hat es am Sonntag selbst in der Hand, mit einer guten seglerischen Leistung seinen fünften Platz von den Sommerspielen in Sydney zu toppen. „Vier Leute werden sich zwei Medaillen ausmachen, das wird ein saugeiler Kampf und eine Nervenfrage. Ich habe die besten Nerven von allen und ich kann mich am Schlusstag immer noch steigern. Jeder wird seine eigene Wettfahrt segeln”, strahlt Geritzer große Zuversicht aus.

In der ersten Wettfahrt hat der Österreicher am Start eine Gelbe Flagge (Verwarnung) bekommen, was Platz 31 bei der ersten Marke erklärt. Als Zwölfter im Ziel hat er den Schaden aber noch relativ gering gehalten. Die zweite Regatta hielt er für „ganz in Ordnung”, auch wenn es ihn ein wenig ärgerte, dass Scheidt ihn am Ende noch überholte und Dritter wurde. Am Samstag, dem Ruhetag vor dem großen Finale, wird Geritzer eine Stunde länger schlafen, sich ausruhen. „Ich muss den Kopf frei kriegen für Sonntag.”

Die junge 49er-Crew Niko Delle-Karth/Niko Resch liegt nach den Tagesrängen 6, 17 und 13 und insgesamt neun von 16 Wettfahrten an der elften Stelle im Gesamtklassement.

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