Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Alpine Wintersaison: Vorarlberg mit den meisten Lawinenopfern

Sechs Deutsche starben unter Lawinen in Vorarlberg.
Sechs Deutsche starben unter Lawinen in Vorarlberg. ©APA
Alle sechs Lawinen-Opfer waren Deutsche. Insgesamt gab es 2018/19 weniger Bergtote in Österreich.

Es gab mehr Lawinentote, insgesamt aber weniger Bergopfer in Österreich. Dieser Sachverhalt geht aus der aktuellen Statistik des “Kuratoriums für Alpine Sicherheit” zur Anzahl der Unfälle und Todesopfer in der alpinen Wintersaison 2018/19 hervor.

Bei den Lawinentoten gab es einen Anstieg von 15 auf 19. Die meisten Lawinentoten waren im Winter 2018/19, anders als gewöhnlich, nicht in Tirol, sondern in Vorarlberg zu verzeichnen. Im Ländle starben sechs Personen unter Lawinen, in Tirol fünf. Auffällig sei, dass alle Toten in beiden Bundesländern ausschließlich aus Deutschland kamen. “Hier müssen wir etwas tun. Vor allem Aufklärungsarbeit ist hier gefordert”, meinte Karl Gabl, Präsident des Kuratoriums für Alpine Sicherheit, am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Innsbruck.

“Kein Recht auf Rettung”

Man müsse nach großen Neuschneemengen einige Tage abwarten, bevor man ins freie Gelände geht. “Die Verunglückten in Lech haben sich zu wenig Zeit gelassen”, sprach Gabl auf der Konferenz den tragischen Lawinenabgang mit vier Toten an. Der Landesleiter der Tiroler Bergrettung, Hermann Spiegl, betonte in diesem Zusammenhang: “Wir begeben uns nicht bewusst in Lebensgefahr, wir machen jedes Mal eine Risikoabschätzung.” Ein “Recht auf Rettung” gebe es nicht.

Markanter Rückgang bei den Alpinunfällen

Die Alpinunfälle gingen von 4.369 im Winter 2017/18 auf 4.021 zurück. Der Rückgang bei den Toten auf Skipisten und Skirouten sei “markant”, sagte Gabl. Im vergangenen Winter starben 19 Personen auf Österreichs Pisten, im Vorjahr waren es noch 25 und das langjährige Mittel liege bei 31 Toten. Gabl führte das auf die gute Schneelage zurück und dass auch abseits der Pisten genügend Schnee lag. Negativ-Spitzenreiter mit sieben Toten auf Pisten war Tirol, gefolgt von der Steiermark mit fünf Toten sowie Salzburg und Vorarlberg mit jeweils drei Toten.

Bei den Unfällen mit Fahrerflucht gab es einen minimalen Rückgang. Rund 21 Prozent aller im Winter 2018/19 erfassten Unfälle waren Unfälle mit Fahrerflucht. Dies entspreche in etwa dem langjährigen Mittel.

Insgesamt weniger Bergtote

Erfreulich ist: Die Gesamt-Anzahl der Unfälle und der Todesopfer im alpinen Raum ist in der Wintersaison 2018/19 erneut leicht zurückgegangen. Während in der Vorjahressaison 102 Personen im alpinen Raum starben, waren es im heurigen Winter-Vergleichszeitraum (von 1. November bis 24. März) 93 Tote.

Tödliche Unfälle beim Wintersport
Tödliche Unfälle beim Wintersport ©APA

(red. / apa)

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg
  • Alpine Wintersaison: Vorarlberg mit den meisten Lawinenopfern
  • Kommentare
    Die Kommentarfunktion ist für diesen Artikel deaktiviert.