Alpacas und Lamas als Therapeuten

Birgit Knecht führt ihre Vierbeiner immer wieder zu einem Spaziergang aus.
Birgit Knecht führt ihre Vierbeiner immer wieder zu einem Spaziergang aus. ©VN

Tiergestützte Therapie für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit besonderen Bedürfnissen.

Birgit Knecht hat sich zur Tiertherapeutin ausbilden lassen und bietet mit ihren Alpacas und Lamas spezielle therapeutische Hilfestellung für Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Die studierte Soziale Verhaltens- und Erziehungswissenschafterin verbindet so ihre Kompetenzen mit einem speziellen Angebot. “Menschen mit Kontakt zu Tieren leben gesünder. Sie sind ausgeglichener und fröhlicher. Der Kontakt zu Tieren wirkt sich positiv auf das Wohlbefinden aus, kann zur Linderung von Schmerzen und Muskelentspannung beitragen. Es können auch psychische Blockaden gelöst und damit Selbstwertgefühl und seelischer Halt gefunden werden”, ist Birgit Knecht überzeugt und bietet vom Kindergartenalter bis zum Manager mit Burn-out-Syndrom spezielle Hilfestellung an.

Stärken und Schwächen
“Wir unterstützen mit unserer speziellen Therapie Menschen, ihre Stärken zu erkennen und zu entwickeln, ihre Persönlichkeit weiter zu entfalten und sich als Teamplayer einzubringen”, macht Birgit Knecht auf das Wecken bzw. Wiederentdecken von Sozial- und Handlungskompetenzen in unterschiedlichsten Altersstufen aufmerksam. Die Tiere spielen dabei eine wesentliche Rolle, wenn es um Gruppendynamik, Führungsqualität, Abbau von Stress und Ängsten und Verstärkung der Wahrnehmung geht. Programme für Kindergärtler, Kinder und Jugendliche mit Handicap, Berufstätige und Senioren fördern individuell die Wachsamkeit mit allen Sinnen.

Tiere fühlen sich wohl
Die ursprüngliche Heimat der Alpacas und Lamas sind Chile, das südliche Peru und das westliche Bolivien. Die Tiere werden in ihrer Heimat als Fleischlieferanten und wegen ihrer Wolle gehalten. Alpacas erreichen ein Körpergewicht von bis zu 80 Kilogramm, Lamas bringen bis zu 150 Kilogramm auf die Waage. Die Wiederkäuer werden wie Schafe geschoren und liefern zwischen drei bis fünf Kilogramm Wolle pro Jahr. Die Alpaca-Faser zählt neben Kaschmir und Seide zu den edelsten Naturfasern. Das “Rönser” Klima scheint den Tieren jedenfalls wohl zu bekommen.

Quelle: VN-Heimat

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