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Alonso laut Piquet in Singapur-Skandal eingeweiht

Alonso reagierte gelassen auf Vorwürfe
Alonso reagierte gelassen auf Vorwürfe ©APA (epa)
Nelson Piquet sen. hat Renault-Pilot Fernando Alonso der Mitwisserschaft im Singapur-Skandal 2008 beschuldigt. "Alle wussten Bescheid", sagte der dreifache Formel-1-Weltmeister und Vater des damaligen Unfall-Verursachers Nelson Piquet jun. der "Gazzetta dello Sport". Zugleich betonte der Brasilianer erneut, dass der damalige Renault-Chef Briatore seinen Sohn Nelsinho zu dem Crash überredet habe.

“Wenn du dem Team helfen willst, dann mach das”, habe der Italiener seinem Sohn drei Stunden vor dem Rennen gesagt. Renaults damaliger Chef-Ingenieur Pat Symonds habe die Idee für gut befunden, erklärte Piquet sen. Symonds hatte dagegen behauptet, Piquet jun. habe die Idee zum Unfall selbst gehabt. Dass Briatore vom Internationalen Automobilverband (FIA) mittlerweile lebenslang gesperrt wurde, begrüßt Piquet. “Er hat es verdient”, sagte der Südamerikaner. Briatore müsse von Autorennen ferngehalten werden.

   Der derzeit pausierende Ferrari-Pilot Felipe Massa hatte vor dem Grand Prix von Brasilien vor einheimischen Journalisten ähnliche Kritik an seinem künftigen Teamkollegen Alonso geäußert. Die Scuderia ließ ihn anschließend auf der Homepage des Rennstalls mitteilen, dass es für seine Gedanken keinerlei Beweise gebe.

Alonso selbst reagierte in Sao Paulo betont gelassen. “Zuerst einmal weiß ich gar nicht, was wahr ist und was nicht”, sagte der Spanier, der in Singapur damals ungewöhnlich früh vor dem Unfall an die Box zum ersten Stopp geholt worden war und das Rennen dann gewonnen hatte. Der Weltrat habe klargestellt, dass er nichts mit Singapur 2008 zu tun gehabt habe, verwies Alonso auf die FIA-Instanz. “Es wird großartig bei Ferrari”, prophezeite der Asturier.

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