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Alonso "am Tag danach" Schnellster

Formel-1-Weltmeister Fernando Alonso hat seine Ambitionen auf den fünften Saisonsieg am Tag nach dem Spionage-Urteil in Spa-Francorchamps unterstrichen.

Der Spanier erzielte am Tag nach dem Ausschluss seines Teams McLaren-Mercedes aus der Konstrukteurs-WM im freien Training für den Grand Prix von Belgien Bestzeit. Die Piloten waren in der Spionage-Affäre ohne Strafe davongekommen. Alonso landete in 1:46,654 Minuten knapp vor seinem Teamkollegen und WM-Leader Lewis Hamilton sowie den Ferraris von Felipe Massa und Kimi Räikkönen, der am Vormittag der Schnellste gewesen war. Alexander Wurz belegte in den beiden Sessions die Plätze 7 bzw. 16.

Das Qualifying steht am Samstag (14:00 Uhr) auf dem Programm.

“Signifikanter sportlicher Vorteil”
Der Automobil-Weltverband hat seine drakonische Strafe gegen McLaren-Mercedes am Freitag auf 14 Seiten begründet. Als neue Beweise führte die FIA unter anderem Kontakte zwischen den Hauptakteuren der Spionage-Affäre, Ex-Ferrari-Chefmechaniker Nigel Stepney sowie Ex-McLaren-Chefingenieur Mike Coughlan, sowie E-Mails der beiden McLaren-Piloten Fernando Alonso und Pedro de la Rosa an. Thema der E-Mails waren dabei unter anderem die Gewichtsverteilung beim neuen Ferrari sowie ein Gas in den Reifen, das die interne Reifentemperatur reduziert haben soll. Dabei soll es sich angeblich um CO2 gehandelt haben. Laut Einschätzung des FIA-Weltrates haben die geheimen Ferrari-Informationen McLaren “einen signifikanten sportlichen Vorteil” beschert. Deshalb war McLaren wegen des Bruches des Artikel 151(c) des Internationalen Sport-Codes verurteilt worden. McLaren wollte erst nach erfolgter Urteilsbegründung über einen möglichen Protest gegen die Strafe entscheiden.

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