Almabtrieb von den Alpen Obersaluver - Pöpiswies

Die Familie Felder betreute 172 Stück Vieh.
Die Familie Felder betreute 172 Stück Vieh. ©hwe
Almabtrieb

Am vergangenen Wochenende kehrten die beiden Alpen Obersaluver und Pöpiswies wieder ins Tal zurück.

Sulz. Auf immer mehr Interesse stößt der jährliche Alpabtrieb bei der Oberländer Bevölkerung. Alt und jung war auf den Beinen, um die Heimkehrer zu begrüßen. Schon von weitem örte man das Geläute der zahlreichen großen und schweren Glocken.
Als die Herde, beim “Bildstöckle” auf die Viktorsberger Straße einbog, ging es in rasantem Tempo durch das Ortszentrum von Röthis in Richtung Watzenegger Hof in Sulz.
Angeführt von stolzen Älplerinnen und Älpler, die gemeinsam mit den Tieren einen stundenlangen Fußmarsch hinter sich hatten und deren Tag bereits im Morgengrauen begann. Die Tiere mussten ja für den Heimweg ins Tal her gerichtet , die Glocken angezogen und geschmückt werden.

Guter Alpsommer
Für den Bizauer Günter Moosbrugger, der zusammen mit der Schwarzenberger Familie Markus und Andrea Felder den Alpsommer auf den Almen Obersaluver und Pöpiswies verbrachte hatte Arbeit genug. Galt es doch 172 Stück Vieh, darunter auch viele Milchkühe täglich zu melken und zu betreuen. Aufgrund der guten Vegetation konnte heuer bereits Anfang Juli auf die Alm gezogen werden.
Auch die Wetterkapriolen konnten den Älpeler nichts anhaben. “Der Juli und der August waren ein wenig nass, zweimal hatten wir sogar Schnee. Aber das warme Wetter in den letzten Wochen kam uns gelegen, sodass wir trotzdem von einem guten Alpsommer sprechen können”, weiß Günter Moosbrugger wovon er spricht.
Im Tal zurück
Auch Markus Felder, der zusammen mit seiner Familie den Alpsommer auf “Obersaluver” verbrachte, zeigte sich mit dem Resultat zufrieden. Der Schwarzenberger war auch für die “Sennarbeiten” zuständig und erzeugte schmackhaften Bergkäse. “Wenn du nach einem erfolgreichen Alpsommer im Herbst wieder ins Tal zurück kehrst, freust du dich auf zu Hause, obwohl mir das Alm Leben unheimliche Freude bereitet”, so Felder. In dieselbe Kerbe schlagen auch Gattin Andrea und die Kinder.
Vorbei an der Menschenmenge ging es zum Ziel dem “Watzenegger Hof” in Sulz. Nach dem stundenlangen Marsch durften die Tier auf die Weide, wo ihnen die Alphelfer die schweren Glocken abnahmen und sie sich auf den Heimtransport ausruhen konnten. Nach Mittag wurden die Tiere dann von ihren Besitzern dort abgeholt und nach Hause gebracht.
Auf dem Watzenegger Hof dagegen wurde noch lange, zusammen mit der zahlreich erschienen Bevölkerung der erfolgreiche Almsommer gefeiert

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