Allgäu: Umstrittenes Geothermie-Projekt genehmigt

Ein umstrittenes Geothermie-Projekt wurde jetzt im Allgäu genehmigt. (Symbolbild)
Ein umstrittenes Geothermie-Projekt wurde jetzt im Allgäu genehmigt. (Symbolbild) ©AP/Eric Gay
In Mauerstetten, im Ostallgäu, ist ein umstrittenes Geothermie-Projekt genehmigt worden. Die bisherigen Bohrungen nach heißem Wasser zur Energiegewinnung blieben erfolglos. Jetzt sollen tiefe Gesteinsschichten hydraulisch „stimuliert“ werden, um die Wasserführung zu verbessern.

Zwar sei der Investor, ein Münchner Unternehmen, auf Wasser mit ausreichenden Temperaturen gestoßen, dies ist jedoch nicht in der erwarteten Menge vorhanden. Nun soll untersucht werden, wie aus der Bohrung ein erfolgreiches Geothermieprojekt entwickelt werden kann, berichtet all-in.de.

Projekt habe nichts mit Fracking zu tun

Die Betreiber beteuern, dass das Forschungsvorhaben nichts mit Fracking zu tun habe. Diese Form der Stimulation werde bei Geothermiebohrungen und Thermalwasserbrunnen regelmäßig angewandt. Im Vorfeld des vom Bundesumweltministerium geförderten Versuchsprojekts äußerte die Öffentlichkeit Bedenken über Risiken von Erdbeben und Wasserverunreinigung.

(red)

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