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"Alles nur Ideen": Garish live im Stadtsaal Wien

Garish zeigten wieder mal, dass sie eine wahre Live-Band durch und durch sind.
Garish zeigten wieder mal, dass sie eine wahre Live-Band durch und durch sind. ©Nikolaus Ostermann
Die fünf Burgenländer boten im Rahmen der "Stadtsaal / Samt / Untergrund"-Reihe ein umjubeltes Best Of der vergangenen 15 Jahre, das die Vorfreude auf kommende Werke nur noch mehr verstärkte.
Die besten Bilder des Konzerts

Bis zum Frühjahr 2013 müssen sich Garish-Fans jedoch noch auf den Nachfolger des gefeierten, herausragenden Werks “Wenn dir das meine Liebe nicht beweist” (2010) gedulden, wie Sänger Thomas Jarmer verriet. Eine “gute Hand voll Songs” seien bereits fertig, “aber die Textkomponente braucht immer Zeit”.

Das ist allerdings gar nicht so einfach, werden die fünf Musiker doch aufgrund zahlreicher Nebenprojekte laufend auseinandergerissen. Gitarrist Christoph Jarmer hat zuletzt etwa Elisabeth Scharangs “Vielleicht in einem anderen Leben” vertont, Bassist Kurt Grath spielt im Haydn-Orchester auf, Markus Perner schlagzeugt für Thees Uhlmann, Gitarrist Julian Schneeberger bricht Herzen bei Bo Candy & His Broken Hearts und Sänger Thomas Jarmer feilt am Soloalbum “Esteban’s”, das im Sommer erscheinen soll.

Garish eingespieltes Team wie eh und je

Dem Zusammenhalt taten diese Seitensprünge keinen Abbruch, als eingespieltes Team eroberten die Fünf die Stadtsaal-Bühne trotz Widrigkeiten. So mussten die markanten Chor-Passagen aufgrund des dank Angina angeschlagenen Christoph mit nur vier Stimmen auskommen, während die suboptimale Stadtsaal-Akustik und ein zu lautes Schlagzeug die songschreiberischen Glanzmomente der Band stellenweise untergehen ließen.

Mitsingen konnten Fans auch so, spielten Garish doch vom beschwingten “Und dann fass ich mir ein Herz” bis zum mit neckischen Pfiffen gewürzten “Wenn dir das meine Liebe nicht beweist” fast alle Songs aus ihrem fünften Album und bisherigem Karriere-Glanzstück.  Auch früheren Stücken wie “Später ist egal” (“Absender auf Achse”, 2004) oder “Im Ärmel meiner linken Hand” (“Parade”, 2007) wurde reichlich Platz eingeräumt.

Dass die Pop-Poeten sich auch vor anderen literarischen Gustostücken verneigen, zeigte die berührend und souverän schmalzfreie Darbietung von Georg Danzers “Weiße Pferde”, die allein mit Thomas Jarmer am Klavier und Kurt Grath am Cello unter die Haut ging.

(APA)

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