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Albanischer Ministerpräsident tritt zurück

Der albanische Ministerpräsident Ilir Meta hat am Dienstag nach einer monatelangen Parteifehde der Sozialisten bei Präsident Rexhap Meidani seinen Rücktritt eingereicht.

Meta gab diese Entscheidung von der Presse in Tirana bekannt. Hintergrund der Entscheidung waren offensichtlich der seit Monaten andauernde Streit um die Regierungsbildung und der innerparteiliche Streit in der regierenden sozialistischen Partei. In den vergangenen Monaten waren bereits vier Minister zurückgetreten.

Metas Erzrivale, der sozialistische Parteichef Fatos Nano, hatte dem Regierungschef vorgeworfen, mit “faschistischen Methoden” zu regieren. Drei Minister der Regierung Meta hatte Nano überdies im Dezember des Machtmissbrauchs beschuldigt.

Politische Beobachter vermerkten, dass die Parteifehde einen sehr negativen Einfluss auf das Investitionsklima habe und dabei dringend notwendige Wirtschaftsreformen im ärmsten Land des Balkan vernachlässigt wurden.

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