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Alarm am Schreibtisch: "Aperture Desk Job" im Test

"Aperture Desk Job" - sehr unterhaltsam, kurzweilig und gratis.
"Aperture Desk Job" - sehr unterhaltsam, kurzweilig und gratis. ©Screenshot
Als Arbeitskraft im "Portal"-Universum erlebt man kostenlos eine explosiv-witzige Achterbahnfahrt!
Ländle Gamer

(PC, Steam Deck) In diesen Tagen kann ein kleiner Tapetenwechsel nicht schaden, oder? Der "Aperture Desk Job" bietet genau das – zwar nur etwa eine halbe Stunde lang, dafür aber extrem unterhaltsam und gratis.

Der Trailer zum Game

Gamer:innen treten in dem Kurz-Abenteuer ihre neue Arbeitsstelle bei Aperture an – dem aus den "Portal"-Spielen bekannten Superkonzern. Aus Ego-Sicht darf man hinter dem Schreibtisch schalten und walten. Das heißt: Unter Anleitung des gesprächigen Robo-Supervisors namens "Grady" kontrolliert man Aperture-Toiletten auf Konstruktionsfehler. Die Situation eskaliert jedoch rasch: Unverhofft finden man sich unter schwerem Feuer in einer Haushaltswaren-Revolution wieder und trifft dabei einen guten alten "Portal"-Bekannten.

Das Ganze ist wie üblich keine Sekunde ernst gemeint. Das gesamte Game lang gibt’s Gags, Gags, Gags am laufenden Aperture-Fließband, vor allem in Form von witzigen Kommentaren des Hightech-Auges "Grady". Der Humor hat auf jeden Fall „Portal“-Niveau und trifft großteils ins Schwarze. In Sachen Gameplay darf man sich dafür leider keinen Tiefgang erwarten. Es gibt minimalische Puzzles, etwas Klickarbeit und harmlose Schießereien. Ein Schreibtischjob eben. Das darf aber auch nicht verwundern: Immerhin ist der "Aperture Desk Job" ja eigentlich kein richtiges Game, sondern mehr eine Tech-Demo für die neue Handheld-Konsole "Steam Deck" (= leistungsstärkere Alternative zur Nintendo Switch). Wer das Teil allerdings gerade nicht daheim hat, kann trotzdem mitmachen: Mit einem handelsüblichen Controller am PC (mit Mouse und Keyboard).

Das Fazit

Einmal Schnuppern lohnt sich beim "Aperture Desk Job" in absolut jedem Fall. Das Game, soweit man es so bezeichnen darf, liefert eine halbe Stunde kinoreifer Kurzweil erster Güte. Die Spieleschmiede Valve steckt mehr Liebe in die Tech-Demo als so manch anderer Publisher in sein Vollpreis-Spiel. Einige Lacher plus jede Menge halblauter Ausschnaufern vor dem Bildschirm, sind garantiert! Das Beste: Kostenlos ist es auch noch. Spielen und dann im Lebenslauf vermerken.

(VOL.AT)

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