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Al-Kaida richtet sich strategisch neu aus

Selbstmordattentäter sollen keine Anschläge mehr auf öffentlichen Plätzen verüben. Das erklärte der Al-Kaida-Ideologe Aymann Al-Zawahiri.

Das Terrornetzwerk Al-Kaida sucht einen Monat nach dem Tod ihres Anführers Osama bin Laden den Schulterschluss mit den arabischen Revolutionären. Der Chefideologe der Terroristen, Ayman al-Zawahiri, erklärt in einer Videobotschaft: “Unseren Brüdern in Ägypten, Libyen, Tunesien und Syrien sagen wir, dass wir den gleichen Kampf führen wie sie – gegen Amerika.”

Den potenziellen Selbstmordattentätern unter den Al-Kaida-Anhängern riet er gleichzeitig, keine Anschläge auf Märkte, Moscheen und andere öffentliche Orte mehr zu verüben. Die Videobotschaft wurde am Mittwoch auf Islamisten-Websites veröffentlicht.

An die Adresse der USA, die Bin Laden Anfang Mai in seinem pakistanischen Versteck getötet hatten, sagte der Ägypter, “Ihr habt euch über den Tod von Saddam Hussein gefreut und dann habt Ihr den Irak den Gotteskriegern überlassen. (…) Jetzt freut Ihr Euch über den Märtyrertod von Scheich Osama bin Laden, den Gotteskrieger, aber auch dies werdet ihr bereuen.”

(Quelle: APA)

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