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Al-Kaida kontert Ahmadinejad

Viele Plätze waren bereits leer, als der Präsident des Irans, Mahmoud Ahmadinejad, seine Thesen vortrug. Unter anderem benannte er die Anschläge vom 11. September wären "mysteriös". Das war zwar schon eine merkliche Abschwächung zum Vorjahr, als er mehr oder weniger offen die Annahme aufwarf, die USA steckten selbst hinter den Anschlägen. Nun rührt sich Kritik von unerwarteter Seite: Die Al-Kaida sieht sich um ihren Ruhm gebracht.

Laut 20min.ch erfolgte der Rüffel für Ahmadinejad via “Inspire”, dem englischsprachigen Magazin der Al Kaida. Das radikalsunnitische Blatt meint, der Antiamerikanismus der Iraner wäre nur gespielt. Denn sie hätten, so der Vorwurf, die USA beim Einmarsch nach Afghanistan und in den Irak unterstützt. Die Iraner würden sogar, wenn sie die Gelegenheit dazu hätten, mit den USA eine Kooperation eingehen.

Der ausbleibende Erfolg in ihrem Antiamerikanismus mache die iranische Führung daher eifersüchtig, denn der Al Kaida als als Organisation unter Beschuss und ohne Staat wäre etwas gelungen, was der Iran als Staat nicht vollbracht hätte. Deshalb versuche man, “9/11 zu diskreditieren” und als eine Verschwörung darzustellen.

Die Anti-Amerikanischen Aussagen wären weiters nur ein Vorwand, um die Herzen der Muslime zu erobern. Wobei Al Kaida konstatiert, dass der Iran dieses “Spiel sehr gut gespielt” habe.

 

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