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Al-Kaida bestätigt Tod ihrer Nummer zwei

Die Extremisten-Organisation Al-Kaida im Irak hat am Donnerstag den Tod ihres hochrangigen Mitglieds Abu Assam bestätigt und ihn als Märtyrer bezeichnet.

Vor rund einem Monat hatte die US-Armee erklärt, Assam sei in Bagdad aufgespürt und getötet worden. Die Al-Kaida hatte seinen Tod bisher bezweifelt.

Assam habe sein Leben dem Heiligen Krieg gewidmet, hieß es nun in einer Audionachricht auf einer wiederholt von radikalen Moslems benutzten Internetseite. „Er ist ein Held und wird in die Geschichte eingehen als ein Hüter des Islams.“ Der Islam werde noch mehr solcher Männer hervorbringen, sagte der als Abu Abdul Rahman al-Iraki identifizierte Sprecher weiter.

Dem US-Militär zufolge war Assam der zweitwichtigste Mann der Gruppe im Irak und die rechte Hand des Anführers Abu Mussab al-Sarkaui. Er habe die Verantwortung für die täglichen Angriffe und Attentate in Bagdad und anderen Städten getragen sowie die Kämpfer kommandiert und finanziert. Die Al-Kaida bestritt dagegen zuletzt, dass Assam der Stellvertreter Al-Sarkauis gewesen sei.

Die US-Truppen suchen Al-Sarkaui seit langem. In den vergangenen Wochen haben sie nach eigenen Angaben dessen Fahrer und mehrere Nachwuchs-Kommandeure der Gruppe gefasst und getötet. Die Al-Kaida im Irak steht im Zentrum des Aufstandes gegen eine

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