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Al-Kaida-Anführer von CIA misshandelt?

Der als mutmaßlicher Bin Laden-Vertrauter festgenommene Terrorverdächtige Abou Zubaida wurde nach einen Pressebericht durch den US-Geheimdienst CIA misshandelt.

Der Pakistaner sei bei den Befragungen nackt ausgezogen, in eiskalte Räume gesperrt und mit ohrenbetäubender Musik geschallt worden, berichtete die Zeitung „New York Times“ am Samstag (Ortszeit) auf ihrer Website.

Nach seiner Festnahme im März 2002 in Pakistan sei Zubaida zunächst nach Thailand gebracht worden. Dort sei er zunächst von Angehörigen der US-Bundespolizei FBI verhört worden. Später habe die CIA die Vernehmungen übernommen. Zwischen den Behörden sei ein Streit über die Methoden entbrannt.

Dem Bericht zufolge verzichtete das FBI bei seinen Befragungen auf die Anwendung von Gewalt. Außerdem hätten die Mitarbeiter dafür gesorgt, dass der bei seiner Festnahme schwer verwundete Zubaida gepflegt worden sei. Die CIA aber habe schärfere Befragungsmethoden angewandt, die US-Präsident George Bush wenige Tage nach den Anschlägen vom 11. September 2001 für Verhöre von Terrorverdächtigen erlassen habe. Der immer noch geschwächte Gefangene wurde demnach nackt ohne Decke oder Bett in eine Zelle gesperrt. Dabei sei die Klimaanlage zeitweise so stark herunter gedreht worden, dass er nach Aussagen eines Beteiligten blau anzulaufen schien.

Eine weitere Methode, Zubaida zu einer Aussage zu zwingen, sei gewesen, die Zelle mit lautstarker Musik etwa von der Band „Red Hot Chili Peppers“ zu beschallen. Dem „New York Times“-Bericht zufolge protestierten die FBI-Beamten vor Ort erfolglos gegen die rabiaten Verhörmethoden.

Bush hatte vergangene Woche die Existenz von CIA-Geheimgefängnissen eingeräumt. Zubaida war demnach einer von 14 Top-Al-Kaida-Mitglieder, die aus solchen Geheimgefängnissen in das Lager Guantànamo auf Kuba überstellt wurden. Der Pakistaner soll ein enger Vertrauter von bin Laden sein und dabei geholfen haben, den mittlerweile getöteten l-Kaida-Anführer im Irak, Abu Mussab al-Zarqawi, 2001 in den Iran zu bringen.

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