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AKW Krsko: Atomgegner vermissten Information

Nach dem Zwischenfall im AKW Krsko in Slowenien am Mittwoch haben die oberösterreichischen Atomgegner die mangelnde Information nach dem Atomalarm kritisiert.

Roland Egger von “atomstopp_oberoesterreich” verlangte am Donnerstag nach einer umfassenden Aufklärung der Ereignisse. Überdies solle sich Österreich schleunigst für einen atomaren Katastrophenfall rüsten, erklärte er in einer Presseaussendung. Umweltlandesrat Rudi Anschober (G) kritisierte die Untätigkeit der Bundesregierung.

Der gestern erstmals ausgelöste europaweite Atomalarm habe viele Menschen zutiefst verunsichert, so Egger. “Es ist anzunehmen, dass die meisten in Österreich nicht wissen, wie sie sich selber schützen müssen”. Zusätzlich verunsichere, dass Umweltminister Josef Pröll (V) von Slowenien offensichtlich falsch informiert worden sei. “Eine umfassende Aufklärung ist das mindeste, was sich die Bevölkerung erwarten darf”, betonte Egger.

“Störfälle und Pannen in AKW kündigen sich nicht an – sie passieren plötzlich und unvermutet”, so Egger weiter. Das habe der am Mittwoch ausgelöste Atomalarm gezeigt. Deshalb sei es wichtig, dass sich Österreich schleunigst für einen atomaren Katastrophenfall rüste.

Die Untätigkeit der Bundesregierung gegen Risiko-AKW an Österreichs Grenzen sei ein Sicherheitsrisiko für Österreich, erklärte Anschober in einer Presseaussendung. Der Vorfall in Slowenien erinnere daran, wie rasch etwas passieren könne und wie verantwortungslos das Gerede “von der Renaissance der Atomenergie” sei.

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