Aktuelles Thema aufgegriffen

Es ist offensichtlich ein Thema, das bewegt. Und dies im wahrsten Sinne des Wortes, denn pünktlich zum Beschluss der Volksabstimmung über den Neubau des Heimatmuseums endete die Ausstellung “Der andere Blick” in der Kellergalerie MAP montartphon, die sich mit dem Thema Architektur im Montafon auseinandersetzte. Dabei wollten die fünf Architekten und Landschaftsgestalter aber keineswegs ihre eigenen Arbeiten präsentieren, sondern dem Betrachter einen Zugang zur Architektur gewähren. Und so entstanden auch vier ganz unterschiedliche Räume, denn jeder der vier Gestalter – bei einem handelt es sich um ein Duo von Landschaftsgestaltern – hatte einen “anderen Blick”. So zeigte beispielsweise Christian Vonier mit einem verschachtelten Rundgang die vielen Ideen, Aufzeichnungen, den nicht enden wollenden Schriftverkehr mit Behörden, und auch das Verwerfen von Ideen anhand des Neubaus der Friedhofskapelle. So eben einen ganzen Weg bis ein Projekt realisiert und schlussendlich auch gebaut wird.
Verschiedene Ansichten
Ganz anders näherte sich Bernhard Breuer dem Thema. Er errechnete mithilfe eines Computerprogramms fünf mögliche Siedlungsstrukturen im Schrunser Talboden. Und so werden aus einigen schwarzen Punkten plötzlich unüberschaubar viele, denn Schruns wächst. Gut besucht waren auch die Promenadologien, die jede Woche während der Ausstellung angeboten wurden. Dabei gab es einen kurzen Spaziergang durch Schruns, bei der die Architektur kurz erklärt wurde. Anschließend konnte jeder seine Meinung auf einen Zettel an eine Wand pinnen. “Die Ausführungen sind interessant und geben natürlich auch Denkanstöße”, erklärt der Kurator der Ausstellung Bruno Winkler. Dass das Thema in Schruns mehr als aktuell ist, bewiesen auch die zahlreichen Besucher, die sich an diesem Abend in der Kellergalerie eingefunden hatten.
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