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Aktuelle Zahlen für Vorarlberg und Österreich

Noch 120 aktiv Erkankte in Vorarlberg
Noch 120 aktiv Erkankte in Vorarlberg ©Unsplash | VOL.AT
In Vorarlberg sind 85 Prozent aller mit dem Coronavirus infizierten Personen wieder genesen.

Bis Donnerstagmorgen wurden in Vorarlberg insgesamt 879 bestätigte Corona-Fälle registriert. Davon gelten 745 Personen wieder als genesen. 14 Menschen sind in Vorarlberg an oder mit Covid-19 gestorben.

Damit sind in Vorarlberg mit Stand Donnerstagmorgen noch 120 Personen aktiv am Coronavirus erkrant. Dies ist der niedrigste Stand seit dem 17. März.

16 Personen befinden sich in Vorarlberg im Spital, davon sechs auf Intensivstationen. Bisher wurden in Vorarlberg 8.656 Testungen durchgeführt.

Zahlen für Österreich

In Österreich ist am Donnerstag die Grenze von 15.000 bestätigten Infektionen mit SARS-CoV-2 überschritten worden. Das Innenministerium wies um 9.30 Uhr 15.002 Fälle aus.

Allerdings waren zu diesem Zeitpunkt knapp 11.700 Betroffene bereits wieder genesen. Die aktiven Erkrankungen hatten sich gegenüber dem Vortag bundesweit um 301 auf 2.786 reduziert.

677 Erkrankte befanden sich am Donnerstagvormittag in Spitalsbehandlung, um knapp zwei Dutzend weniger als am Vortag. Abgesehen vom Burgenland und der Steiermark, wo minimale Anstiege verzeichnet wurden, hatte sich in sämtlichen Bundesländern die Anzahl der Patienten mit Covid-19 binnen 24 Stunden reduziert oder war gleich geblieben. 169 Patienten mussten intensivmedizinisch betreut werden, um sieben weniger als am Mittwoch. In Wien, Oberösterreich, Tirol und Vorarlberg war ihre Anzahl gesunken, in Niederösterreich und Kärnten gleich geblieben. 522 Personen sind bisher mit Covid-19 gestorben, davon zwölf in den vergangenen 24 Stunden.

Warnung vor zu großem Optimismus

"Der bisherige Weg in Österreich war ein sehr guter. Die erste Etappe haben wir sehr gut geschafft, weil wir die richtigen Maßnahmen zum richtigen Zeitpunkt gesetzt haben und die Bevölkerung großartig mitgemacht hat", kommentierte Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) die weiter sinkenden Fallzahlen. Mit der Phase der schrittweisen Öffnung des öffentlichen Lebens habe jedoch "die schwierigste Etappe unseres Marathons" begonnen. Jetzt heiße es "sehr konsequent und vorsichtig sein", um keine zweite Welle auszulösen und das Virus weiterhin unter Kontrolle zu halten.

Anschober warnte explizit vor zu großem Optimismus. Die registrierten Neuinfektionen würden "den ersten Öffnungsschritt vom vergangenen Dienstag" noch nicht mitumfassen: "Diese sind erst mit zumindest zwölf Tagen Verzögerung zu erwarten." Es wäre daher "fatal, wenn sich eine sorglose Stimmung breitmachen würde. Dann würden wir uns das bisher erreichte möglicherweise rasch zunichtemachen" gab Anschober zu bedenken.

(APA)

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