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Aktuelle Lawinenwarnstufe 2

Akteull ist die Lawinengefahr in Vorarlberg nur gering bis mäßig.
Akteull ist die Lawinengefahr in Vorarlberg nur gering bis mäßig. ©APA
In höheren Lagen besteht oft geringe, sonst überwiegend mäßige Lawinengefahr. Die Hauptgefahr geht derzeit von Gleitschneelawinen aus.
Der aktuelle Lawinenlagebericht

Vor allem an noch nicht entladenen steilen Grashängen, Böschungen und flächigen Waldschneisen unterhalb ca. 2200 m kann die Schneedecke am Boden abgleiten. Mittlere, vereinzelt auch noch
große Gleitschneelawinen sind dabei möglich. Zonen unterhalb von Gleitschneerissen sollten möglichst gemieden oder rasch passiert werden. Triebschnee / Altschnee: Vereinzelte Gefahrenstellen liegen vor allem oberhalb ca. 2000 m, im extremen, meist schattseitigen Steilgelände und an Übergängen in Rinnen und Mulden. Ältere Triebschneeansammlungen können dort insbesondere mit großer Zusatzbelastung – z.B. eine Skifahrergruppe ohne Abstände – als Schneebrettlawine ausgelöst werden. Insgesamt herrschen für Wintersportler recht günstige Bedingungen.

Schneedecke / Allgemeines

In windgeschützten Lagen und Bereichen mit flacher Einstrahlung sind die obersten Schichten meist pulvrig. Vielerorts ist auch Oberflächenreif anzutreffen. An steileren Sonnenhängen hat sich bereits teilweise eine brüchige Kruste gebildet. Ältere Triebschneeansammlungen in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten sind in hohen Lagen teilweise noch störanfällig. Hochgelegene, sehr steile Schattenhänge sollten noch vorsichtig beurteilt werden. Ansonsten ist die Schneedecke überwiegend gut verfestigt und kompakt. Tiefliegende Schwachschichten können schattseitig meist nur mehr an Übergängen von wenig zu viel Schnee gestört werden. In tiefen und mittleren Lagen ist die Schneedecke feucht und gleitet auf steilen Wiesenhängen von Grund weg ab. Auch gestern wurden mehrere frische Gleitschneelawinen und Bewegungen im Bereich von Gleitschneerissen beobachtet.

Alpinwetterbericht der ZAMG Tirol und Vorarlberg

Zumeist ist es bewölkt, wobei ein wenig trockener Neuschnee fällt. Es gibt auch Auflockerungen und somit ein paarsonnigere Phasen, vor allem Richtung Süden zu. Weiterhin sehr kalt. Temperatur in 2000m: -13 Grad, Höhenwind: schwach aus Nordwest.

Tendenz

Auch am Freitag bleibt es kalt. Zeitweise ist unergiebiger Schneefall möglich. Am Samstag bringt eine Warmfronteine Frostabschwächung. Es bleibt meist trüb und wird deutlich windiger. Die Lawinengefahr ändert sich nicht wesentlich. Für Wintersportler herrschen weiterhin überwiegend günstige Bedingungen. Gleitschneelawinen bleiben unberechenbar und stellen weiterhin die Hauptgefahr dar.

(Red.)

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