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AK warnt vor Spesenfallen beim Sparen

Sparbuch immer noch beliebt, aber wenig ergiebig
Sparbuch immer noch beliebt, aber wenig ergiebig ©APA
Die Zinsen für täglich abhebbare Sparbücher und Online-Konten sind am Nullpunkt festgefroren, so die Arbeiterkammer. Lediglich für neue Sparer gebe es bei Online-Konten etwas mehr Zinsen. Auch wer sein Geld bindet, müsse mit mickrigen Zinsen rechnen. Das zeigt der aktuelle AK Sparzinsentest bei 36 Online- und Filialbanken.

“Die Zinsen für täglich fällige Sparbücher betragen zwischen 0,01 und 0,40 Prozent, für Online-Sparkonten zwischen 0,01 und 2,5 Prozent. Die höheren Zinsen bekommen Neukunden im Rahmen von Aktionen”, erklärt AK-Konsumentenschützer Christian Prantner.

“Spesenfallen” fressen den Ertrag

Es gebe auch “Spesenfallen, die den Ertrag auffressen können”. Auch Spesen für das Schließen eines Sparbuchs können anfallen. Sie können zwischen 3,20 (Bank Burgenland) und 7,00 Euro (Hypo Tirol) ausmachen. Von 14 Filialbanken verrechnen sechs keine Spesen, wenn das Sparbuch aufgelassen wird.

“Wer sein Geld auf einem Kapitalsparbuch bindet, hat auch mäßige Zinsen”, so Prantner. Für Kapitalsparbücher auf zwölf Monate betragen die Zinsen zwischen 0,05 und 0,9 Prozent, für 36 Monate zwischen 0,20 und 1,2 Prozent.

Neuabschluss: Das gilt es zu beachten

Beim Neuabschluss von Sparbüchern gebe es viel zu beachten, so die AK. So sei bei Kombiprodukten, die zwei Anlageprodukte (Sparbuch, Investmentfonds) verbinden, Vorsicht geboten. Man dürfe sich nicht von kurzfristigen, attraktiven “Zinszuckerln” (etwa 3 Prozent auf 6 Monate am Sparbuch) blenden lassen. Man müsse sich ein Bild von der möglichen Performance und möglicherweise beträchtlichen Fondskosten machen.

Geld übrig: AK rät zu Tilgungen

Wenn man jetzt Geld übrig und gleichzeitig einen Kredit laufen habe, dann solle man die Tilgung überlegen. Schließlich sind die Kreditzinsen höher als die Sparzinsen, erinnert die AK.

(APA)

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