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AK warnt vor Preisfallen beim Teleshopping

Die Arbeiterkammer warnt vor Preisfallen beim Einkauf bei TV-Shoppingsendern. "Der Preis für bestellte Waren kann durch Nebengebühren erheblich höher ausfallen als erwartet. Falls jemand die Waren zurückgibt, fallen weitere Kosten an.

Der Anbieter TVM AG verschickt ungerechtfertigte Zahlungsaufforderungen an Kunden, die Nachnahme-Sendungen wegen hoher Preisdifferenz nicht angenommen haben”, warnte am Dienstag die Kammer.

Über 100 Beschwerden trafen in den vergangenen Monaten bei der AKNÖ-Konsumentenberatung ein. Sie betrafen laut Kammer vor allem den Teleshopping-Anbieter Television Merchandising AG – neuerdings Kauf SO Versandhandels AG – und dessen Fernsehsendungen Teletip-Shop, Superteleshop und Preishit-TV.

“Die daraufhin durchgeführte Testbestellung der AKNÖ-Konsumentenberatung führte zu folgenden Ergebnissen: Zum eigentlichen Warenwert kommen Porto-, Versand- oder Handlinggebühren oder Kosten für eine Transportversicherung dazu. Auch beim Bezahlen der Rechnung können Nachnahmegebühren, Transaktionskosten für eine Vorausüberweisung oder Kreditkartengebühren anfallen. Falls das Produkt nicht in Ordnung ist oder die Ware zurückgegeben wird, kostet es noch mehr. Gewährleistungsrechte können nur telefonisch zu einem Tarif von 20 Cent/Minute geltend gemacht werden bzw. im Falle des Rücktritts braucht man manchmal RMA-Nummern, die telefonisch erfragt werden müssen, wobei man mitunter 15 bis 20 Minuten in der Leitung gehalten wird”, rechnete die AKNÖ vor.

Die Kammer empfiehlt, nur per Nachnahme und nicht mit der Kreditkarte zu bezahlen. “Sollte der Preis höher sein als erwartet, nehmen Sie die Sendung nicht an”, so der Tipp. Ein Rücktritt vom Kauf hat schriftlich innerhalb von sieben Werktagen ab Erhalt der Ware zu erfolgen. In diesem Fall haben die Kunden Anspruch auf Erstattung des vollen Kaufpreises.

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