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AK Vorarlberg warnt vor deutscher Mietwagenfirma

Konsumentenschützer Paul Rusching.
Konsumentenschützer Paul Rusching. ©Video Screenshot
Bereits im Sommer 2017 hat die AK Vorarlberg die deutsche Mietwagen­vermittlung Dexcar bei der Staatsanwaltschaft angezeigt. Die Firma verspricht für wenig Geld und etwas Wartezeit einen Neuwagen zur kostenlosen Nutzung. Inzwischen liegen den Konsumentenschützern 150 Fälle von Geschädigten vor.

Alle 150 Geschädigten haben laut Konsumentenschützer Paul Rusching Zahlungen geleistet. Je nach gewählter Fahrzeugklasse hätten sie zwischen 1950 und 5492 Euro investiert. Versprochen habe Dexcar laut AK Vorarlberg als Kleinwagen etwa einen VW Polo oder einen Audi A1. Aber dem nicht genug: Im Preis inbegriffen sollen neben einer Haftplicht- und Vollkaskoversicherung auch die Kfz-Steuer, Reifenwechsel, Wartung und Pannenhilfe sein.

300 Kunden zugeführt

Die 150 Geschädigten, die sich inzwischen bei der AK Vorarlberg gemeldet haben, sollen aber gar nichts erhalten haben. Inzwischen wurden laut AK alle Polizeidienststellen Österreichs instruiert und nehmen Strafanzeigen an die Staatsanwaltschaft entgegen. “Das ist unbedingt geboten”, betont Konsumentenschützer Paul Rusching. Dexcar habe inzwischen einigen Geschädigten über Intervention der AK noch vor der Verhandlung vor dem Zivilgericht ihr Geld zurückbezahlt. “Mittlerweile erscheint von Dexcar gar niemand mehr vor Gericht, was ein Versäumnisurteil samt Exekutionstitel zur Folge hat.”

(Red.)

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