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AK kritisiert erneut "Österreich-Aufschlag" im Lebensmittelhandel

Arbeiterkammer: Rewe-Bußgeld soll Konsumentenschutz zu Gute kommen.
Arbeiterkammer: Rewe-Bußgeld soll Konsumentenschutz zu Gute kommen. ©APA
Einmal mehr hat die Arbeiterkammer den "Österreich-Aufschlag" im Lebensmitteleinzelhandel kritisiert: "Jetzt ist es schwarz auf weiß", so AK-Direktor Werner Muhm am Mittwoch in einer Aussendung. Es gebe einen Aufschlag durch Preisabsprachen.
Millionenstrafe für Rewe

Der Handelsriese Rewe wurde ja erst diese Woche wegen Preisabsprachen zu einer Geldstrafe von fast 21 Mio. Euro verdonnert. “Es wäre daher mehr als gerecht, wenn das zu zahlende Bußgeld dem Konsumentenschutz zu Gute kommt”, fordert Muhm.

Wien um 15 Prozent teurer als München

Ein aktueller AK-Preismonitor ergab, dass “ein und dasselbe Lebensmittel” in Wien im Schnitt um 15 Prozent teurer ist als in München. So kosten etwa 750 Gramm 123 Frites von McCain in Wien 2,89 Euro, in München 1,40 Euro. Der Müller-Milchreis kommt in Wien auf 79 Cent, in München auf 49 Cent. Der Handel selbst kritisiert die Preisvergleiche der Arbeiterkammer immer wieder als unseriös und verweist auf höhere Lohnnebenkosten sowie Produktionskosten in Österreich. Zudem berücksichtige die Arbeiterkammer Aktionen und Qualitätsunterschiede nicht.

(APA)

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