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AK-Hämmerle: "Job-Offensive schließt wichtige Zielgruppe aus"

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Nämlich alle Arbeitslosen, die über eine Wiedereinstellungszusage verfügen und beim AMS "zwischengeparkt" werden.

Das Land will zusammen mit dem AMS im kommenden Jahr 50 Millionen Euro in die „größte Job-Offensive der Zweiten Republik investieren. „Das ist ein Schritt in die richtige Richtung“, sagt AK-Präsident Hubert Hämmerle, appelliert aber an die Verantwortlichen: „Eine wichtige Zielgruppe muss unbedingt berücksichtigt werden – nämlich alle Arbeitslosen, die über eine Wiedereinstellungszusage verfügen. Die sind bislang von den Ausbildungs­maßnahmen nämlich quasi ausgeschlossen.“

"Zwischengeparkt"

Man kennt die Situation vor allem aus dem Gastgewerbe, aber auch vom Bau: Mitarbeiter werden in der Zwischensaison oder am Bau in den schwachen Wintermonaten in der Arbeitslose zwischengeparkt. In der Regel mit einer Wiedereinstellungszusage. „Diese Kolleginnen und Kollegen fallen dann nicht in die aktive Vermittlung des AMS und bleiben demzufolge auch von den Maßnahmen der Job-Initiative ausgeschlossen“, erklärt der AK-Präsident.

"Aber genau für diese Kolleginnen und Kollegen wäre es wichtig, sich durch entsprechende Weiterbildungsmaßnahmen marktfit zu halten bzw. in der Job-Hierarchie ihrer Branche weiter aufsteigen zu können. Ich appelliere daher an Land Vorarlberg und das AMS, Zugangsmöglichkeiten zur Job-Initiative auch für diese Menschen zu schaffen“, so Hämmerle abschließend.

(Red.)

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