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AHC Hörbranz bezwingt sensationell den KSK Klaus

©Luggi Knobel
34:22-Auswärtserfolg der Leiblachtaler Staffel beim elffachen Bundesligameister im Ringen.
Bilder Klaus vs Hörbranz
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Faustdicke Überraschung in der Sport2000-Bundesliga: In der dritten Runde des Meister-Playoffs hat der AC Hörbranz einen überraschenden Auswärtssieg gefeiert. Sie gewannen beim KSK Klaus mit 34:22. Wettkampffrei war dagegen der KSV Götzis.

„Es war nicht unser Abend“, bringt es Bernd Ritter gleich auf den Punkt. Obwohl der KSK nach sieben Freistilkämpfen zur Pause mit 16:12 führte. Für die Gäste aus Hörbranz gingen Robert Hagen (57 kg), Hasan Haiharojev (62 kg) und Ali Turpal Isajev (77 kg) siegreich hervor. Für die Klauser konnten in der ersten Hälfte nur Johannes Ludescher (130 kg) und Mihaly Nagy (88 kg) die volle Punktausbeute von jeweils vier Zählern erzielen. Dominic Peter (100 kg) und Shota Phartenadze (68 kg) erkämpften sich je drei Teampunkte. Ritter durfte mit Wiederanpfiff für die Kämpfe der Griechisch-Römisch-Spezialisten wohl kein gutes Gefühl mehr haben. Denn Hörbranz zeigte hier eindrucksvoll seine Dominanz. Vier Kämpfe gingen vorzeitig vor Ablauf der sechsminütigen Kampfzeit an den AC. Nur ein Duell konnte der Gastgeber nach der Pause gewinnen. Stilartfremd gewann Ludescher gegen Zielimkhan Dzihasov mit 6:0-Wertungspunkten. „Hörbranz war sehr gut eingestellt und auch im Aufstellungspoker waren sie diesmal besser“, musste der sportliche Leiter des KSK, Bernd Ritter, die Niederlage neidlos anerkennen. Ein zusätzlicher Ausfall bei den Klausern spielte den Gästen am Ende in die Karten. Insgesamt konnte der Gastgeber auf vier Stammringer am Samstagabend nicht zurückgreifen. „Das soll jetzt aber keine Ausrede sein. Hörbranz war stärker als wir. Sie haben verdient gewonnen“, so Ritter. Noch vor zwei Jahren musste der ACH beide Saisonkämpfe gegen Klaus mit Niederlagen quittieren. Jetzt der vielumjubelte Erfolg vor 250 Zuschauern. Besonders die mannschaftliche Geschlossenheit und der unbändige Kampfgeist aller Sportler hebt Thomas Jochum, sportlicher Leiter der Hörbranzer hervor. Dass sie nach langer Zeit wieder den KSK Klaus besiegen konnten, stimmte alle Beteiligten sehr positiv. „Nun gilt der Fokus auf das nächste Derby und die Regeneration der Sportler“, betont Jochum. Obwohl es für Klaus die erste Saisonniederlage war, sollte sie schnell abgehakt werden. Denn die nächste Aufgabe beim RSC Inzing wird nicht einfacher. Dennoch hat das Derby für Bernd Ritter einen bleibenden Eindruck hinterlassen: „In der Halle war eine super Stimmung. Beide Teams haben eine tolle Werbung für unseren Ringkampfsport getan.“

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