Afghanistan: Kritik an Ablauf der Wahl

Bei der historischen Parlamentswahl in Afghanistan ist es nach Angaben von Beobachtern der Europäischen Union zu Unregelmäßigkeiten und Betrug gekommen. In einigen Provinzen seien Urnen mit Stimmzetteln voll gestopft gewesen.

Wähler hätten ihre Stimme durch Vertreter abgeben lassen und Wahlberechtigte seien offenbar eingeschüchtert worden, hieß es in einer am Freitag veröffentlichten Erklärung. Auch wenn diese Zwischenfälle nicht landesweit beobachtet worden seien, gäben sie Anlass zur Sorge. An der Wahl am 18. September beteiligten sich mehr als sechs Millionen Menschen. Die Wahlbehörde hatte in den vergangenen Tagen erklärt, sie sei mit dem Verlauf der Abstimmung zufrieden. Endgültige Ergebnisse werden für den 22. Oktober erwartet.

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