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Afghanistan: Entwaffnung beendet

Nach mehr als eineinhalb Jahren ist in Afghanistan die Entwaffnung und Demobilisierung der regulären Milizen beendet worden. Über 61.500 Milizionäre, etwas mehr als die geplante Anzahl, seien entwaffnet worden.

Fast 35.000 Waffen seien abgegeben worden, davon mehr als 9.000 schwere Waffen wie etwa Panzer, sagte ein Sprecher der Mission der Vereinten Nationen in Afghanistan (UNAMA) am Donnerstag.

Parallel zur Entwaffnung der regulären, beim Verteidigungsministerium in Kabul registrierten Milizen baut Afghanistan mit internationaler Hilfe eine neue Nationalarmee auf.

Inzwischen hat auch die Entwaffnung der illegalen Milizen begonnen. Im Rahmen dieses Programms der afghanischen Regierung wurden nach UNAMA-Angaben bisher fast 7.500 Waffen eingesammelt. Nach Schätzungen sind 120.000 illegale Söldner in rund 1800 Gruppen organisiert. Die Privatarmeen der lokalen Kriegsherren gelten als eine der größten Gefahren auf dem Weg Afghanistans zu Sicherheit und Stabilität.

Bei Munitionsübergabe im Rahmen der Entwaffnung einer Miliz in der nordafghanischen Provinz Takhar war es am Samstag zu einer Explosion gekommen, bei der zwei deutsche Soldaten und sechs Afghanen starben. Das deutsche Verteidigungsministerium geht von einem Unfall aus, die Internationale Schutztruppe ISAF schließt einen Anschlag nicht aus.

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