Äußerst viele Über-100-Jährige in Serbiens Wählerverzeichnis

Wählerverzeichnis in Serbien ist "überaltet"
Wählerverzeichnis in Serbien ist "überaltet"
Fast schon rekordverdächtig: Allein in der serbischen Hauptstadt Belgrad stehen mindestens 23 Stimmberechtigte im Wählerverzeichnis, die sage und schreibe 116 Jahre oder älter sein sollen. Sie seien nach dem amtlichen Verzeichnis schon Ende des 19. Jahrhunderts geboren worden, fanden die Journalisten des Portals "Insajder" am Montag heraus.


Der älteste Greis soll 127 Jahre zählen, heißt es unter Anführung der Personenstandsnummern. Dagegen haben serbische Medien erst vor kurzem über den Tod des bis dahin ältesten Serben berichtet, der im April im Alter von 106 Jahren gestorben war.

Am serbischen Wählerverzeichnis wird seit langem Kritik geübt. Es soll viele Karteileichen enthalten, mit deren Hilfe Wahlen manipuliert werden können. So soll der EU-Beitrittskandidat 6,7 Millionen Stimmberechtigte besitzen, obwohl die Gesamtbevölkerung nur 7,1 Millionen Menschen ausmacht.

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