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Advent, Advent, ein Lichtlein brennt

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Alle Jahre wieder bindet Rudi Waibel, Obmann des Arbeitskreises Feste und Feiern, kurz vor der Vorweihnachtszeit eine Vielzahl an  Adventskränzen.
Adventkranzbinden mit Rudi Waibel

Ein kleiner Kranz ist für ihn in wenigen Minuten gebunden, für größere, wie der in der Basilika mit einem Durchmesser von 2,5 Metern, ist er etwa zwei Stunden beschäftigt. Er selbst hat das „Kranzen“ im Alter von sechs Jahren von seiner Mama gelernt. Heutzutage schauen ihm gerne seine beiden Enkel David und Simon zu und helfen  mit.

Rudi Waibel erklärt die Herstellung eines Adventskranzes: Erst besorgt man schönes Reisig, beispielsweise von einer Weißtanne, Bux, Wacholder und Efeu. Rottannen, serbische Fichten und Blautanne sind nicht zu gebrauchen, da diese schnell austrocknen und die Nadeln verlieren. Das Reisig schneidet man in ca. 7cm lange Stücke. Im Anschluss wird ein Bindedraht am Strohreifen fixiert. Vor allem die ersten Reihen sollten möglichst am Anfang des abgeschnittenen Reisigs gebunden werden, damit auch der Schluss später übergangslos aussieht. Während man nun schichtweise das Reisig rundherum bindet, sollte man auch darauf achten, dass man im äußeren Bereich des Kranzes etwas mehr Reisig bindet als innen. Für Anfänger empfiehlt es sich, den Draht jeweils  zweimal um das Reisig zu wickeln. Am Schluss sollte  man die ersten Zweige anheben, damit man mit den letzten unten hinein kommt.“

Nun kann man den Adventskranz individuell mit Kerzen, Bändern  und Dekorationen  verzieren. Wenn an den Adventsonntagen die Kerzen angezündet werden, bleibt nur noch darauf zu achten, dass man den Kranz dabei im Auge behält.

 

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