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Admira Dornbirn glaubt noch nicht an den Aufstieg

Admira Dornbirn wurde mit beiden Kampfmannschaften Herbstmeister in den beiden Ligen.
Admira Dornbirn wurde mit beiden Kampfmannschaften Herbstmeister in den beiden Ligen. ©VOL.AT/Stiplovsek/Lerch/Steurer
Dornbirn. Die Schützlinge von Herwig Klocker hatte als LL-Winterkönig niemand auf der Rechnung. Ehemaliges VL-Quartett in Lauerstellung.
Spannung in der Landesliga Impressionen

Niemand hatte zum Saisonstart der Landesliga den Neuling SC Admira Dornbirn als heißer Anwärter auf den Herbmeistertitel auf der Rechnung. Das Team von Erfolgscoach Herwig Klocker machte den großen Traditionsklubs wie Hohenems, Lauterach, Mäder und Lochau einen gewaltigen Strich durch die Rechnung. Mit fünf Punkten Vorsprung auf den Zweitplatzierten und eigentlichen Topfavoriten auf den Meistertitel, VfB Hohenems geht die Dornbirner Admira in die Rückrunde. Fünf Jahre nach dem Absturz könnte Admira Dornbirn wieder in die höchste Leistungsstufe Vorarlbergs zurückkehren. Aber so richtig glaubt noch niemand an die Rückkehr in die V-Liga. „Wir müssen noch die ersten fünf Spieltage im Frühjahr abwarten, ehe man so richtig mit dem Aufstieg spekulieren darf“, so Admira Dornbirn-Sportchef Mario Loacker. Der kontinuierliche Weg mit Dornbirner Talenten und aus der nahen Umgebung hat Admira Dornbirn einen wahren sportlichen Höhenflug gebracht. Nach jahrelanger knochenharter Aufbauarbeit hat man im Forach großartiges geleistet. Zusammen mit Garant Herwig Klocker kümmert sich Mario Loacker seit drei Jahren um die sportlichen Belange, auch der gesamte Nachwuchsbetrieb boomt. Außer Thomas Kirchmann und Ronnie Meier sind im Admira-Kader nur Dornbirner-Spieler unter Vertrag. „Für mich ist immer noch Hohenems der Topfavorit“, so Mario Loacker. Eine Kooperation mit dem FC Dornbirn trägt bei der Admira zusätzlich Früchte. Das blutjunge Eigenbau-Trio Lukas Bertignoll, Marco Pichler und Rene Loacker ist inzwischen durch starke Leistungen Objekt der Begierde von anderen renomierten Klubs geworden. Admira Dornbirn könnte der Durchmarsch gelingen. Sieben Auswärtssiege und das Maximum auf fremden Platz waren wohl der Garant für Admira Dornbirn, dass man auf Platz eins überwintert. Einzig die beiden neuen Kicker Onur Kandilli und Anis Garci sind im Sommer zum Klocker-Team gestoßen, ansonsten blieb alles unverändert.

Beide Kampfmannschaften von Admira Dornbirn sind Herbstmeister. Seit einem Jahr hat man bei der Admira auch durchtrainiert, die Fitness war zudem ein Pluspunkt des Höhenflug. Die letzten sechs Runden blieben Kirchmann und Co. in der LL auf dem ersten Tabellenplatz und haben sich diesen bedeutungslosen Titel redlich verdient.

Beeindruckend die Bilanz der ersten Kampfmannschaft von Admira Dornbirn 2012: Von 26 Meisterschaftsspielen wurden 21 gewonnen, nur vier Niederlagen und ein Remis stehen auf der Habenseite.

Das starke Quartett Hohenems, Lauterach, Mäder und Lochau darf sich noch große Hoffnungen auf die abermalige Rückkehr in die V-Liga machen.

Die negativen Überraschungen in der LL bislang sind Göfis als Vorletzter und Langenegg als Elfter in der Tabelle. Auch von Schwarzach hat man sich sicher mehr erwartet als ein Mittelfeldplatz. Acht Vereine müssen noch um die Zugehörigkeit in der Landesliga zittern.    

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